Daniel Born
Herr Kollege Dr. Hellstern, wir führen hier jetzt keinen Dialog. Wir haben noch andere Fragen zu beantworten. Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk: Insofern glaube ich, da wird man nicht helfen können. Zum Thema „Agrifotovoltaik auf Ackerflächen“: Dazu gibt es Versuchsanlagen. Das finde ich auch ganz spannend. Aber ich sage einmal, dass das nicht die erste Zielrichtung ist. Dabei stellt sich die Frage, ob man das dann vereinbaren kann. Aus den Versuchen wissen wir heute, dass wir da im Prinzip beim Obstbau und beim Beerenobstbau bessere Erfolge haben als beim Ackerbau. Da muss man hochständern, es muss befahrbar sein – bei den anderen muss es auch befahrbar sein –, es muss pflugbefahrbar sein. Das ist beim Obstbau und beim Beerenobstbau nicht der Fall. Insofern ist das leichter handhabbar. Mit dem Förderprogramm zur Agrifotovoltaik ist das Ministerium daher auch beim Obstbau und Beerenobstbau und weniger beim Ackerbau unterwegs. Beim Grünland haben wir das Thema „Vertikale Fotovolt aik“. Dafür bin ich auch sehr. Darin stecken auch Potenziale. Daperiode – 31. Sitzung – Mittwoch, 9. März 2022 mit ist die Grünlandfläche auch unproblematisch nutzbar. Das wäre auch bei Ackerflächen so. Aber am Ende muss natürlich der Nutzer, der Investor selbst beurteilen, wo er die besten Erträge hat. Ich sage nur: Landesseitig fördern wir im Augenblick nicht die Agrifotovoltaik im Ackerbau, sondern, wenn es um vertikale, bifaziale Fotovoltaik geht, vorrangig im Grünland, und wenn es um horizontale Fotovoltaik geht, im Beerenobst- und Obstbau.
