Thomas Dörflinger
Vielen Dank. – Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Landkreis Biberach macht seinem Namen wirklich alle Ehre, denn er ist auch Biberland. Diese an sich erfreuliche Entwicklung führt in der Landwirtschaft, bei Kommunen, bei Landbesitzern aber auch zu vielen Konflikten. Denn mit der stark anwachsenden Population des Bibers wachsen auch die Schäden, die durch den Biber verursacht werden. Auch teure Hochwasserschutzmaßnahmen werden durch die Bautätigkeit des „Baumeisters Biber“ öfter konterkariert. So schwankt die Stimmung bei uns im Landkreis Biberach zwischen „Biberparadies“ und „Biber am Spieß“. (Vereinzelt Heiterkeit) Viele der Betroffenen im Landkreis Biberach warten auf die Umsetzung des Modellprojekts Biber nach bayerischem Vorbild. Und nach einer doch langen Vorlaufzeit wurde das Projekt zum 1. Januar dieses Jahres jetzt gestartet. Ich frage die Landesregierung: a) Welche konkreten Schritte wurden bei der Umsetzung des Modellprojekts zum Bibermanagement nach bayerischem Vorbild mit Blick auf den zur Gebietskulisse gehörenden Landkreis Biberach bereits unternommen? b) Wie stellt sich der Sachstand zur Auswahl der am Modellprojekt beteiligten Städte und Gemeinden im Landkreis Biberach dar? Vielen Dank für die Antworten.
