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Dr. Natalie Pfau-Weller

CDU 02.02.2022 Sitzungen 17/27

In welcher Form die Landesregierung gedenkt, dann dieses recycelte Material zu verwenden. Minister für Verkehr Winfried Hermann: Da kann ich ge­ nerell sagen, dass die Linie der Landesregierung eigentlich ist, grundsätzlich maximales Recycling zu fahren. Das ma­ chen wir in der Praxis schon längere Zeit. Da sind wir – das kann man schon sagen – auch Vorreiter, weil das allermeiste Material, das z. B. ausgehoben wird, wenn eine Straße saniert wird, dann wiederverwendet wird. Es ist ja nicht so, dass al­ les schwer belastet ist und es dann nicht wiederverwendet wer­ den kann. Früher ist das Material aber immer auf eine Deponie gebracht worden, wo man es in irgendeinem Hügel verbaut hat, der dann dem Schallschutz gedient hat, während wir sagen: Wir mahlen das lieber und machen keine Transporte weg und auch keine hin, sondern am Ort wird es gemahlen und wieder ein­ gebracht. Das ist sozusagen die Grundlinie. Dazu ergänzend kommen jetzt halt auch die belastenden Stoffe. Jedenfalls wol­ len wir die Reste, die dann unbelastet sind, auf jeden Fall wie­ der verbauen. Ich glaube, insofern kann man schon davon sprechen, dass die Orientierung ein maximales Recycling ist. Wir würden uns wünschen, dass der Bund da mitgeht. Bisher sind wir hier noch immer Pioniere. Wir würden uns wünschen, dass der Bund das auch den anderen Straßenbauverwaltungen in seinem Bereich, also bei Autobahnen, bei Bundesstraßen vorschreibt. Das könnte er unseres Erachtens inzwischen vor­ schreiben. Da ginge mehr. Wir haben da schon einen Vorstoß gemacht. Bei einem früheren Minister hat es nicht geklappt, aber ich werde da noch mal einen Vorstoß machen.

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