Nikolai Reith
Vielen Dank. – Frau Präsidentin, Herr Staatssekretär, liebe Kolleginnen und Kollegen! Der übereilte Abzug der USA und der damit verbundene Abzug der Bundeswehr sowie die schnelle Machtübernahme durch die Taliban haben zu einem Chaos bei der Aufnahme afghanischer Ortskräfte geführt. Dagegen steht die Verpflichtung Deutschlands und die Bereitschaft vieler Kommunen, die Betroffenen und ihre Familien aufzunehmen, zumal es sich dabei in der Regel um qualifizierte Kräfte handelt, die sich schnell integrieren ließen. Ich frage die Landesregierung: a) Wie viele Ortskräfte aus Afghanistan sind im Wahlkreis 55 seit Jahresbeginn eingetroffen, und wie sind diese untergebracht? b) Wurde bei den eingereisten Ortskräften die berufliche Bildung erfasst, sodass das fachliche Potenzial in der Region bewertet und eingesetzt werden kann?
