Nikolai Reith
Vielen Dank, Frau Staatssekretärin. – Ihre Ausführungen sprechen im Prinzip ja gerade für eine längere Antragsfrist. Denn es war lange nicht klar, ob noch einmal ausgeschrieben wird. Wir haben insgesamt einen Beantragungszeitraum von rund fünf Wochen. Er endet nicht nur schon am 28. November, sondern die Bewerbungsfrist hat auch vor nicht allzu langer Zeit begonnen. Kommunen, die sich mit diesem Thema beschäftigen, brauchen noch ein wenig Zeit. Für Kommunen, die den Antrag noch nicht in der Schublade haben, für die das aber auch interessant ist, wäre es, meine ich, sinnvoll, wenn eine längere Antragsfrist bestünde. Diese Rückmeldung kommt nicht nur von den Kommunen, sondern auch vom entsprechenden Landesverband. Die Vertreterinnen und Vertreter haben diese Erfahrung auch gemacht. Sie sind in den Gesprächen. Das bringt ihnen im Moment nichts, wenn sie für Interesse werben wollen – Sie haben es angesprochen: das Thema ist uns, in unserer Gesellschaft wichtig – und der Antragszeitraum einfach zu kurz ist. Wenn es dann keine Perspektive gibt, dass man sich darauf verlassen kann, wenn es nicht einmal die Aussage gibt, ob ein solches Programm noch einmal aufgelegt wird, dann machen sie sich vorher keine Gedanken über ein solches Programm und erstellen keine Planungen, die sie dann schnell aus der Schublade ziehen könnten, wenn es wieder mal eine Ausschreibung mit einem relativ kurzen Zeitraum gibt. Deswegen noch einmal die Frage: Gibt es die Aussicht auf ein neues Programm?
