Dr. Wolfgang Reinhart
Sie haben noch eine Minute. Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Theresia Bauer: Das ist eine sehr berechtigte Frage, Herr Dr. Schütte. Es gibt eine permanente Beratung; das ist vielleicht das Allerwichtigste. Wir haben eine Taskforce und einen permanenten Beratungsprozess zusammen mit den Hochschulen, in dem wir Klärungsbedarfe identifizieren und einen Austausch über Best Practice haben. Es ist, denke ich, am allermeisten wert, dass diese Verbindung steht und wir laufend weiter miteinander lernen und Dinge klären. Darüber hinaus gibt es Ressourcen. Wir haben den Hochschulen inzwischen in drei Tranchen Ressourcen für coronabedingte Mehrbedarfe zur Verfügung gestellt. Es sind rund 83 Millionen €, die jetzt an die Hochschulen geflossen sind: zuerst für die digitale Ertüchtigung, für Infrastruktur und Fortbildungsmaßnahmen, damit Onlinelehre stattfinden kann, jetzt aber auch verstärkt Mittel für zusätzlichen Personalaufwand und für Hygienemaßnahmen. Auch für das Testen haben wir Ressourcen zur Verfügung gestellt, für Plexiglasvorrichtungen und die Anschaffung von Lüftungsgeräten sowie für die Übernahme zusätzlicher Kosten, beispielsweise für Mieten, wenn größere Räume benötigt werden, um Veranstaltungen durchführen zu können. All diese Dinge sind abbildbar. Wie gesagt, in drei Tranchen sind wir in diesem Bereich jetzt bei 83 Millionen € für unsere Hochschulen. Vielleicht sind wir damit auch noch nicht ganz am Ende, denn wir beraten im Zusammenhang mit dem Haushalt des nächsten Jahres, ob dabei noch etwas machbar ist.
