Nikolai Reith
Herr Präsident, zunächst vielen Dank für die Nachsicht, dass ich die Frage des Kollegen Bonath vortragen durfte, und Ihnen, Frau Ministerin, dass Sie geantwortet haben, obwohl das außerhalb der Gepflogenheiten gewesen ist. Dann, Herr Präsident, darf ich noch einmal sagen – wir hatten das bereits –, dass ich kein Doktor bin. Nicht, dass sich das hier im Gremium einschleicht. (Vereinzelt Heiterkeit) Es könnte sein, dass ich das irgendwann einmal ehrenhalber mache. Aber ich bin kein Doktor. Also einfach „Reith“. Ich komme jetzt zu meiner Mündlichen Anfrage unter Ziffer 5. Biosphärengebiete bieten große Chancen für den Schutz von Natur und Umwelt, aber auch für den Tourismus. Das Biosphärengebiet in Oberschwaben umfasst über 150 000 ha Fläche und erstreckt sich über drei Landkreise. – Herr Rösler, Sie korrigieren mich, wenn das nicht stimmt. Nach meinen Informationen ist das die Größe. So habe ich das den Medien entnommen. Es ist auf jeden Fall eine große Fläche mit vielen Eigentümern. Auch diese Seite muss selbstverständlich betrachtet werden. Das ist ein komplexes Thema, das Landwirte, Waldbesitzer und auch Grundbesitzer betrifft. Ich frage die Landesregierung: a) Wie sind der Planungsstand und die weitere Vorgehensweise beim geplanten Biosphärengebiet in Oberschwaben? b) Wie wird in dem geplanten Gebiet mit dort beheimatetem Privatwald umgegangen? Bitte beantworten Sie mir diese Fragen. Vielen Dank. (Abg. Dr. Markus Rösler GRÜNE: Das dürfen höchs- tens 150 000 ha sein! – Gegenruf der Ministerin The- kla Walker: Willst du die Fragen beantworten? – Vereinzelt Heiterkeit – Gegenruf des Abg. Dr. Markus Rösler GRÜNE: Das ist doch formal nicht zulässig!)
