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Thomas Poreski

GRÜNE 01.07.2021 Sitzungen 17/8

Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir haben hier jetzt einige Herausforderungen für die nächsten fünf Jahre benannt. Sie haben auch festgestellt, dass wir eine Ministerin haben, die sehr offen, sehr problemorientiert und ohne Schnörkel an die Arbeit geht. Ihr Amt ist vielleicht nicht das schönste, wie der Kollege Fulst-Blei gesagt hat, aber vielleicht eines der wichtigsten Ämter, die wir haben. Ich glaube, mit dem entsprechenden Respekt vor der Aufgabe muss man nicht in den „Sofortismus“ verfallen, den der Kollege Kern hier gezeigt hat. (Zuruf) periode – 8. Sitzung – Donnerstag, 1. Juli 2021 – „Sofortismus“: hier alles jetzt gleich und sofort. Sobald wir auf NRW verweisen, heißt es immer: „Wir reden über Baden-Württemberg.“ (Zurufe – Unruhe) In Nordrhein-Westfalen haben Sie ja entsprechende Regierungserfahrungen. Da sehen Sie, dass „Sofortismus“ etwas ist, was man sich nur in der Opposition leisten kann. Womit Sie natürlich recht haben, ist, dass wir uns mit dem messen müssen, was wir an Qualität in der Bildung leisten. Ich sage Ihnen ganz klar: Wir messen uns an den Besten, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Der Horizont muss also auch nicht in NRW aufhören. Zum Thema Luftfilter ist auch eines deutlich geworden, glaube ich: Es geht hier nicht um das Ob, sondern es geht um das Wie. Es macht einfach einen Unterschied, ob ich für die wirksame Filterung in einem Klassenzimmer 600 € oder 15 000 € ausgebe. Das ist das eine. Und dann stellt sich noch immer die Frage: Wie sind die Strömungsverhältnisse? Es gibt aus guten Gründen Professuren für Strömungstechnik. Das macht man nicht einfach, indem man irgendetwas irgendwo reinstellt. Ich glaube, die Herausforderung, hier zu einer guten Qualität zu kommen, müssen wir gemeinsam meistern. Da sind wir auch – wie wir zum Ausdruck gebracht haben – sehr offen. Vielen Dank. (Beifall)

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