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Elke Zimmer

30.06.2021 Sitzungen 17/7

Ich bleibe bei Singen, Herr Kollege. Der Stadt Singen habe ich die entsprechende Urkunde letzte Woche selbst virtuell überreicht. Singen hat in diesem Jahr nämlich eine interessante Bewerbung abgegeben. Singen hat zum einen das Motto „Mehr Miteinander im Straßenverkehr“ gut umgesetzt, indem ein Schwerpunkt auf den Schülerverkehr gelegt wurde, aber Singen hat – das war diesmal etwas ganz Besonderes – mit diesem zweiten Fußverkehrs-Check auch die Evaluierung des ersten Fußverkehrs-Checks in die Bewerbung mit hineingegeben. Das hat die Jury überzeugt, zu sagen: Dann nehmen wir Singen und schauen einfach mal, wie das aussehen kann. Aber ich glaube, das wird ein relativ singulärer Fall bleiben. Es mag für die eine oder andere Kommune sinnvoll sein, aber unser Ziel ist nicht, dass sich eine Kommune zukünftig zum zweiten Mal bewerben muss, um eine Evaluierung der ersten Bewerbungsphase zu bekommen, sondern die Evaluierung muss auf anderem Weg laufen. Denn die Checks sind für Kommunen gedacht, die neue Dinge umsetzen wollen. Ich denke beispielsweise an Überlingen; dort will man – auch das war interessant – die Altstadt fußgängerfreundlicher machen. In Wiesloch geht es um ein Gewerbegebiet, in dem Fußverkehr möglich sein soll. Es sind also ganz unterschiedliche Dinge, die jeweils anstehen. Das Modell Singen ist für dieses Jahr super interessant, ist aber, wie ich meine, keine Blaupause für die nächsten Jahre. eriode – 7. Sitzung – Mittwoch, 30. Juni 2021

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