Thore Schäck
Die Frage rührt aus einem oder aus mehreren Gesprächen her, die wir mit Bauträgern hatten, die uns zurückgemeldet haben: Wenn ein Grundstück quasi als kampfmittelfrei zertifiziert wird und sich dann aber der Bau verzögert durch Genehmigungen oder Finanzierungen, wie auch immer, kann es manchmal sein, dass wir das erneut zertifizieren lassen müssen. Da stellte sich natürlich die Frage: Wo sollen da jetzt Kampfmittel herkommen, solange Bremen nicht in irgendeinen Krieg einsteigt? Ich habe Sie jetzt aber so verstanden, dass unterschieden wird zwischen einem Verdacht und der Zertifizierung, dass es kampfmittelfrei ist. Diese abschließende Zertifizierung bedeutet, das ist unbefristet, egal, ob sich das Bauvorhaben um ein oder um fünf oder um zehn Jahre verzögert? Ist das korrekt?
