Ralph Saxe
Das mit dem Inden-Schweiß-kommen, das war vielleicht das passende Bild für uns heute. Die Drehbrücke in Bremerhaven ist stadtbremisches Überseegebiet, soweit ich weiß, also wäre es für mich enthalten darin, aber die Finanzierung ist durch die 1,3 Milliarden, die vom Bund kommen, sowieso sichergestellt. Deswegen weiß ich gar nicht – –. Diese Aufregung, auch als Einstieg, und dann noch einen Keil zwischen Bremen und Bremerhaven zu bringen, war meiner Ansicht nach vollkommen daneben. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Wo Sie einen Punkt gemacht haben, ist das Thema Fachkräftemangel. Das Problem haben – ich habe mit einigen Kollegen gesprochen – alle. Es gibt einfach zu wenige Brückenbauer in diesem Land. (Abgeordneter Heiko Strohmann [CDU]: Haben Sie ja verjagt!) Die werden übrigens ziemlich gut bezahlt im Vergleich zu anderen. Kann man Leuten nur empfehlen, wenn sie nicht wissen, was sie für einen Beruf ergreifen wollen, dass sie mal versuchen, Brückenbauer zu werden. Da muss man, glaube ich, über Instrumente nachdenken, wie man das auch in Zusammenarbeit mit der Hochschule forcieren kann, wie wir die Ausbildung hier auch mit einem dualen Studium stärken. Nur so können wir, glaube ich, diese Probleme lösen, indem wir hier am Standort Bremen selbst versuchen, in dem Bereich, der für uns wichtig ist, auszubilden, und das auch in Kooperation mit anderen Kommunen, wie Delmenhorst, Bremerhaven, die auch so einen Bedarf haben. Das finde ich wichtig. Zu suggerieren, was Sie getan haben, dass das mit dem Zerfall der Brückeninfrastruktur nur ein speziell bremisches Problem wäre: Das stimmt einfach nicht! Das stimmt auch nicht, weil es in Bundesländern, die CDUgeführt werden, genau die gleichen Probleme gibt und auch große, große Autobahnbrücken zum Teil gesperrt werden mussten, weil die Infrastruktur zerbirst. (Glocke) Das ist einfach nicht zutreffend, Herr Jonitz. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD)
