Theresa Gröninger
Sehr geehrte Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Stahmann, ich weiß nicht so ganz genau, warum Sie wissen wollten, ob ich wirklich jedem Punkt zustimme. Ich nehme mal den Punkt, wo ich glaube, dass Sie den Braten riechen oder die Kritik suchen. Wahrscheinlich suchen Sie den Braten oder die Kritik beim Bremer Außenhandelsreport, richtig? (Abgeordneter Dr. Emanuel Herold [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Nee, eigentlich bei allen! – Abgeordneter Volker Stahmann [SPD]: Ich würde mir das merken und abheften!) Alles klar. Ich sage es Ihnen, wie es ist. Wirtschaftsunternehmen tun das sehr regelmäßig. Die stellen dann ein Dashboard ein, da werden regelmäßig, und zwar kontinuierlich in einem Prozess die relevanten Zielzahlen, Kennzahlen eingegeben. Dann spuckt das System automatisiert einen Report raus. Aus dem kann man dann live mitverfolgen, wie gerade die Lage ist. Ich meine, wir sprechen selber – –, in wie vielen Deputationen sprechen wir viel zu spät über Abschlüsse, sprechen wir viel zu spät über Erkenntnisse? Das heißt, die Zeitverzögerung kann man mittels Digitalisierung ausschalten. Nirgends steht, dass wir einen Papiertiger oder ein Bürokratiemonster schaffen, sondern wir wollen ein Dashboard, in dem Kennzahlen reingehen und am Ende ein guter Bericht rauskommt. Das ist das, was ich möchte. (Beifall CDU, FDP) Sie haben gesagt, dass die FDP die Welt beglücken möchte. Es geht nicht darum, die Welt zu beglücken. Es geht darum, Geld hier nach Bremen zu bringen. Es geht darum, den Handel zu stärken. Am Ende ist Bremerhaven das Tor zur Welt. Das wollen wir stärken. Wie viele Bremer verdienen ihr Geld mit Export, mit Handel! Wir sind existenziell davon abhängig. Deswegen geht es in diesem Antrag nicht um eine Beglückung. Es geht darum, Geld hier wieder nach Hause zu bringen, damit wir Ihre Sozialstaatsfantasie finanzieren können. – Vielen Dank! (Beifall CDU, FDP – Abgeordneter Volker Stahmann [SPD]: Das wird nicht allein gehen!)
