Yvonne Averwerser
Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren! Ich möchte auch noch einmal die Gelegenheit nehmen, darauf einzugehen, was gesagt wurde. Vielen Dank an die FDP, dass sie erklärt hat, wie wir überhaupt dazu gekommen sind. Ehrlich gesagt habe ich das so empfunden, als sei dieser Bericht sozusagen die Beerdigung zweiten Grades. Was man nicht im ersten Antrag direkt abbügeln wollte, weil es einfach offensichtlich ein guter Antrag ist, eine Stunde mehr Deutsch vorzunehmen, egal, ob man es jetzt Sprachförderung, Sprachbildung – –, wir wissen doch alle, wie es dann gemeint ist und wie es in diesem Ressort umzusetzen gewesen wäre, wenn es in die Wochenstunden reingegangen wäre. (Unruhe SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Die Linke) Das ist nicht unsere Aufgabe an der Stelle. Aber ich möchte noch mal sagen: Ich finde es schon sehr bemerkenswert, Herr Senator, dass Sie an der Stelle sagen, wenn man alles rauszieht aus dem IQHB, dass wir tatsächlich in Bremen einfach qualitativ schlechten Unterricht machen. Das ist offensichtlich, und ich finde das sehr gut, dass das hier einmal so deutlich angesprochen wird. (Beifall CDU) Wenn Sie sagen, wir machen ganz viele Maßnahmen, die wir jetzt nur noch weitermachen müssen, wird alles besser. Ich nenne nur das KitaBrückenjahr. Das IQHB hat ganz dezidiert gesagt, das Kita-Brückenjahr bringt nicht die Effekte, die wir uns wünschen, die wir uns alle wünschen würden. (Glocke) Aber Sie machen trotzdem weiter. Deshalb kann ich das nicht ernst nehmen, was Sie uns hier anbieten. – Vielen Dank. (Beifall CDU)
