Volker Stahmann
Danke, Frau Präsidentin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Erst mal bedanke mich bei meiner Fraktion, dass ich für alle in der Koalition reden darf, und – jetzt ist der Kollege Eckhoff nicht da und der Fraktionsvorsitzende auch nicht – ich will mich ausdrücklich bei der CDU für die konstruktive und verantwortungsvolle Zusammenarbeit in dieser Frage bedanken. (Beifall SPD, Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE) Bedanken will ich mich auch beim Kollegen Eckhoff für die Einordnung des Verhaltens der FDP. Das teile ich. Bei Bündnis Deutschland bin ich jetzt nicht sicher, ob ich darauf reagieren soll, weil mal ganz ehrlich: Alle Hausaufgaben, die in Bremen bisher gemacht werden mussten, sind gemacht worden. Dass irgendwas verschlafen ist oder die Senatorin noch irgendwas zu tun hat, das ist ja nicht der Fall. Wir sind in einem normalen Prozess (Abgeordneter Sven Schellenberg [Bündnis Deutschland]: Das ist doch der Stand der Dinge!) von Investitionen eines Unternehmens, und das ist ein normaler Vorgang. Ich verstehe überhaupt nicht, was solche Formulierungen sollen, dass wir was verschlafen haben. Dann müssten Sie schon mal benennen, an welcher Ecke. Ich will auf das viel zitierte Interview von Herrn Van Poelvoorde eingehen, der Europachef ist und zehn Jahre lang in Bremen hier der Stahlwerkchef war. Das ist ein Interview in der belgischen Zeitung, und das hat sich mit keinem Wort auf Bremen bezogen, sondern das – –. (Abgeordneter Jan Timke [Bündnis Deutschland]: Der hat global gesprochen!) Noch mal: Mit keinem Wort ist in dem Interview Bremen genannt, sondern er ist Europachef und hat sozusagen sich auf Europa bezogen und hat das an vielen Beispielen deutlich gemacht. (Zuruf Senatorin Kristina Vogt)
