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Dennis Hohloch

AfD 22.04.2026 Sitzungen 8/32

Ich würde die Fragen gern beantworten. (Steeven Bretz [CDU]: Das ist die Kompetenz eines Lehrers: das Verstehen!) Frau Hildebrandt, es ist mir herzlich egal, ob zwei Eltern an einen herantreten, weil sie Angst vor dem „bösen, tödlichen“ Virus haben, was Sie propagiert haben. (Zuruf der Abgeordneten Elske Hildebrandt [SPD]) Wichtig waren die Zahlen: Heute wissen wir: In einem Alter unter 25 Jahren ist in Brandenburg kein Mensch an Corona gestorben. (Beifall AfD) Wir wussten auch, dass die Maskenpflicht an Schulen sinnlos war und dass Corona für Kinder nicht gefährlich ist. Das wussten wir nach dem ersten Lockdown. Und Sie, Frau Hildebrandt, haben sich hier ganz persönlich stark dafür eingesetzt, dass wir drei Lockdowns hatten und dass die Schulen in Brandenburg länger geschlossen waren als im Bundesdurchschnitt und dass in Deutschland die Schulen länger geschlossen waren als in den restlichen Ländern Europas. Sie haben das den Kindern angetan. – So viel zum ersten Teil der Frage. Jetzt komme ich zum zweiten Teil der Frage: Selbstverständlich habe ich das gesehen. Da Sie sagen, das habe nichts mit Meldungen zu tun: Selbstverständlich üben Sie damit auch Druck auf Lehrer aus. (Ludwig Scheetz [SPD]: Sie haben doch selbst ein Lehrermeldeportal!) Warum brauchen wir so etwas? Warum sind Sie der Meinung, dass Sie den Schulen vorschreiben müssen, dass Kinder anonym bestimmte Dinge über die Unterrichtsqualität melden können? Das Problem ist doch, dass das ein Teil Ihres Gesamtpakets ist, nämlich die Kinder zu stärken, anstatt dem Lehrer den Rücken zu stärken, der weiß, was das Beste für die Kinder ist. Nicht die Kinder wissen, was das Beste für sie ist. Es spielt auch keine Rolle – nicht: keine Rolle, sondern: eine untergeordnete Rolle –, wenn der Schüler zum Beispiel sagt, das habe ihm keinen Spaß gemacht. (Zuruf des Abgeordneten Steeven Bretz [CDU]) Selbstverständlich macht nicht alles Spaß im Unterricht. Selbstverständlich macht nicht alles Spaß in der Schule. (Zurufe: Was?) Aber der Lehrer muss gut ausgebildet sein. Sie wissen aus sämtlichen Studien aus dem Bildungsbereich: Es steht und fällt immer mit dem Lehrer. Es braucht weder eine SPD noch eine CDU, die den Kindern noch mehr Möglichkeiten geben, in dem demokratischen System Schule noch mehr Mitbestimmung zu haben. Das wird nicht dazu führen, die sozialen und die zwischenmenschlichen Probleme der Kinder in unserem Land zu beseitigen. So viel zu Ihrer Frage. (Beifall AfD) Ich gehe einmal kurz durch, was man alles machen könnte: Man könnte die Quote der Schulpsychologen erhöhen. Man könnte Psychotherapieplätze und Unterstützungsangebote ausbauen; ein Feststellen der Defizite reicht nicht. Man sollte die Pandemiepolitik zukünftig ändern. Man sollte Kinder beispielsweise künftig niemals wieder für den Tod von Verwandten verantwortlich machen sowie Kindergärten und Schulen nicht anlasslos schließen. Genderidiotie: Man sollte aufhören, Kindern einzutrichtern, sie könnten sein, wer sie wollen: Fuchs, Hans, Gans, Mutter, Tochter, was auch immer. Geschlechtergerechte Sprache: Wir sollten aufhören, den Kindern zu erklären, dass die Sprache, die wir haben, nichts wert ist, sondern wir sollten ihnen erklären, dass man sie immer wieder umdeuten kann. (Lachen des Abgeordneten Björn Lüttmann [SPD]) 2026 95 Man sollte damit aufhören, mit einer Klimakrise den Kindern unnötige Ängste einzureden. Und Klimaangst ist eine Angst von Kindern, die dadurch Zukunftsängste entwickeln. (Beifall AfD) Man sollte Indoktrination an Schulen verbieten, Kitas und Sek I als digitalfreie Oasen einrichten – das habe ich schon genannt. Gewalt an Schulen: Wir haben mehrere Konzepte dafür vorgelegt; von Ihnen kommt dazu gar nichts. Das sind wirkliche, reale Probleme, die Sie nicht bekämpfen. Grundlegende Kulturtechnik und echte Bildung sollten Sie stärken – damit komme ich zum Schluss, Herr Präsident –, weil die Kinder natürlich auch Zukunftsangst haben in einem Land, in dem es erstens weniger Arbeitsplätze gibt und die Wirtschaft sinkt und zweitens die Bildungsstandards sinken. Sie sehen es daran – damit komme ich jetzt wirklich zum Schluss –, dass die Auswanderungsquote unter jungen Deutschen immer höher steigt und dass immer mehr junge Menschen sagen, sie möchten dieses Land verlassen. Das hat Gründe, meine Damen und Herren, und diese Gründe sitzen hier vor mir. – Vielen Dank. (Beifall AfD)

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