Dennis Hohloch
Herr Kollege Bretz, dass die Brandenburger – so nennt man sie im Übrigen, man nennt sie nicht „Menschen in Brandenburg“; man sagt übrigens auch „Deutsche“, auch wenn das einem bei der CDU nur schwer über die Lippen kommt, aber ich sage es so – nicht die CDU gewählt haben – das weiß ich. Die wollen die CDU nicht in einer Regierung in Brandenburg. (Beifall AfD) Und wo sind Sie, eine der schwächsten Parteien im Land, gelandet? Sie sitzen in der Regierung. Die Brandenburger haben sich ganz klar für zwei große Parteien entschieden. Und ein großer Teil von ihnen hätte sich sicherlich auch gewünscht, dass die AfD in die Regierung kommt. Das ist nicht passiert, das ist auch vollkommen legitim. Dann hat sich eine Regierung gebildet, und wir hatten dann einige Dissidenten, die sich gedacht haben, sie träten mal wieder aus. Schauen wir uns einmal den Spitzenkandidaten der SPD, des BSW – Verzeihung, freudscher Versprecher – an, der erst 40 Jahre lang Parteimitglied der SPD war, dann Spitzenkandidat des BSW war, dann ein Jahr später in die SPD zurückgekehrt ist und jetzt schon zweimal Minister war. Wollen Sie mir sagen, dass das der Wille der Wähler war? Wollen Sie mir sagen, dass der Wähler diese Konstellation gewählt hat? Nein! (Beifall AfD und BSW) Als letztes Beispiel kann ich Ihnen einen Beleg dafür geben. Sie wissen, dass ca. 70 % der Brandenburger Neuwahlen wollen. Die wollen sie, weil ihr Wählervotum nicht mehr abgebildet ist und weil sie Sie nicht mehr wollen. (Beifall AfD) 2026 61 Die Brandenburger haben keine Lust mehr auf die SPD und auch keine Lust mehr auf die CDU. Ich fahre jetzt fort. – Meine Damen und Herren, es ist also klar, warum Sie die Homogenität nicht … (Zurufe von der AfD)
