Martina Maxi Schmidt
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Auch ich möchte noch ein paar Worte in Richtung AfD-Fraktion loswerden, und zwar zum VBB-Beschluss. Bisher gab es kein aktives Signal, dass es eine Neuauflage des Azubi-Tickets im Rahmen des Deutschland-Ticket-Tarifsystems geben wird. Das heißt, es stellt sich hier auch nicht die Frage, ob der VBB vorher irgendwelche Beschlüsse hätte fassen können oder nicht. Es ist also wichtig, dass wir hier und heute genau diesen Antrag einbringen, damit es ein eindeutiges politisches Signal gibt, dass wir das Azubi-Ticket für Berlin und Brandenburg auch wirklich wollen, und der VBB seinen Beschluss fassen kann. Berlin und Brandenburg haben sich gegenseitig zugesagt, das Azubi-Ticket gleichzeitig auf den Weg zu bringen, sodass wir hier noch nicht einmal mit zwei verschiedenen Zeiträumen operieren müssen. Wir gehen hier wirklich Hand in Hand. Wir geben jetzt das klare politische Signal, dass das Azubi-Ticket gewollt ist. Der VBB kann sich auf den Weg machen und einen Beschluss fassen. Als verkehrspolitische Sprecherin gehe ich davon aus, dass wir zumindest einen direkten Draht zum VBB haben. Das heißt, man kann sogar parallel, während des Plenums, noch einmal nachfragen. Der Umlaufbeschluss ist schon in Arbeit. Das heißt, es müssen nur noch die Gespräche mit den Verkehrsunternehmen beendet und alle technischen Maßnahmen vorbereitet werden, um diesen Tarif aufzunehmen. Das kann hier sogar mit dem Start des Ausbildungsjahres oder dem Start der Freiwilligendienste – vielleicht sogar früher – angenommen werden und steht dann unseren jungen Menschen in Brandenburg zur Verfügung. Ich bitte also noch einmal um Zustimmung zu unserem Antrag. – Danke. (Beifall SPD und CDU sowie der fraktionslosen Abgeordneten Melanie Matzies und Reinhard Simon)
