Dennis Hohloch
Vielen Dank. – Ich komme zur CDU. Herr Hoffmann, ich möchte Ihnen sagen, Sie haben heute eine wirklich unterhaltsame Rede gehalten; ich finde, das war eine Ihrer besten. (Vereinzelt Beifall CDU) Ich möchte aber auf einen Satz zurückkommen. Sie haben, weil wir auf die Pressemitteilung von Herrn Dr. Woidke hingewiesen haben, gesagt, es gehe um Sicherheit, Stabilität und Werte. Ich sage Ihnen einmal, was das bei Ihnen bedeutet: „Sicherheit“ heißt Kampf gegen die Opposition. Und wenn wir über Sicherheit nachdenken, nenne ich Ihnen einfach nur das Wort „Schule“. Dann sagen Sie uns einmal, wo unsere Schulen noch so sicher sind wie vor zehn Jahren! Was bedeutet „Stabilität“ bei Ihnen? Das bedeutet Machtsicherung. Was bedeutet „Werte“? „Werte“ bedeutet bei Ihnen Multikulturalismus, und dazu brauche ich nichts mehr auszuführen; das habe ich eben getan. Dann komme ich zu Ihnen, Herr Wilke, der Sie nicht in der Lage sind, Fragen zu beantworten, (Beifall AfD) und, nachdem wir eine Frage stellen wollten, Ausflüchte suchten, warum Sie diese Frage nicht beantworten. Sie sind einfach unsouverän; das muss man an der Stelle noch einmal sagen. (Beifall AfD) Dann wird meinem Kollegen Ben Filter vorgeworfen, er nehme ein Beispiel aus Weißwasser, einer Stadt, die in Sachsen liegt. Sie reden aber zehn Minuten lang zum Wahlprogramm in Sachsen-Anhalt! (Beifall AfD) Sie haben nicht einmal über unsere alternative Regierungserklärung geredet, Sie haben nicht über unser Regierungsprogramm für Brandenburg geredet. Und wissen Sie, warum Sie es nicht getan haben? Weil es nicht in Ihr Argumentationsmuster passt, weil dieses Regierungsprogramm für Brandenburg nämlich schlüssig ist und diesem Land helfen würde. (Beifall AfD) Dann habe ich eine Frage an Sie: Sie dürfen ja so oft ans Mikrofon gehen, wie Sie wollen. Nennen Sie mir einmal fünf Dinge, die seit der letzten Legislaturperiode, als wir hier die Keniakoalition hatten, den Brandenburgern in der Masse wirklich zu einem besseren Leben verholfen haben! Fünf Dinge; ich wette, Sie kommen nicht einmal auf drei, meine Damen und Herren. (Beifall AfD) Dann kommen wir zu dem Punkt – das haben Sie auch gesagt – „Schule ist mehr als Lernen“. Na, selbstverständlich. Und was haben Sie gesagt? Schule sind „soziale Orte“. Ja, sagen Sie das den Schülern von heute einmal! Nun komme ich zu der Rede, die ich eigentlich halten wollte, nämlich zu den Punkten, wo Schule wirklich total sozial ist. Dezember 2023: Drei syrische Mädchen haben mehrere Monate lang ein deutsches Mädchen gequält. Das Ergebnis war, dass das deutsche Mädchen die Schule wechseln musste. April 2024: Massenschlägerei an der Schmellwitzer Oberschule. Die verletzte stellvertretende Direktorin musste ins Krankenhaus. Sachsendorfer Oberschule: Es gibt Formationen neuer Kinder und Jugendlicher im Alter zwischen acht und 18 Jahren: Syrer, Afghanen, Ukrainer und Tschetschenen werden genannt. Sie sagen ja nie „Tschetschenen“, Sie sagen immer „Russen“, damit Sie das in Ihrer Statistik nicht so ausweisen müssen. (Beifall AfD) Regine-Hildebrandt-Grundschule: Reizgasattacken, Rippenprellungen, jahrelang gemobbtes Mädchen erst kürzlich schwer verletzt im Genitalbereich. 16.09.2025, Fürstenwalde: Auf dem Heimweg von der Schule wurde ein Schüler von Migrantengruppen so stark zusammengeschlagen, dass er im Krankenhaus operiert werden musste. Die Zahl der schweren, gefährlichen Körperverletzungen ist von 2022 auf 2024 um 34 % gestiegen – nur an unseren Schulen. Das ist also ein sozialer, sicherer Ort in Brandenburg. Das ist das Ergebnis von SPD-Politik. (Beifall AfD) Meine Damen und Herren, multikulturelle Paradiese sind eine Illusion. Deswegen sind Sie auch nicht zukunftsfähig – das ist so 2026 27 ein schönes SPD-Wort. Stimmen Sie also bitte – damit komme ich zum Schluss – unserem Entschließungsantrag zu.
