Tim Zimmermann
Herr Präsident! Verehrte Kollegen! Liebe Brandenburger! Herr Gursch, jetzt geht es einmal nicht um Migration. (Beifall AfD) Da können Sie in Ihrem Notizbuch einen Haken setzen, für das nächste Mal, damit Sie nicht wieder Quatsch erzählen. Die Sicherung der Unternehmensnachfolge in kleinen und mittleren Unternehmen ist für die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes zentral bedeutsam; darüber sollte Einigkeit herrschen. Es geht um das mittelständische Fundament, um gesicherte Arbeitsplätze, um langfristigen Wohlstand. Die demografische Entwicklung, regionale Unterschiede und fehlende finanzielle Anreize führen dazu, dass viele inhabergeführte KMUs keine Nachfolger finden – jene Betriebe also, die vor allem unsere ländlichen Regionen prägen und unser Land wirtschaftlich tragen. Die Landespolitik ist gefordert, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen und weitere Betriebsaufgaben, den Verlust wertvollen Know-hows und einen weiteren Abbau von Arbeitsplätzen zu verhindern – jetzt. (Beifall AfD) Wir setzen daher an sechs entscheidenden Stellschrauben an. Erstens: Wir stärken Beratung und Unterstützung. Unternehmertum ist komplex – noch mehr eine Unternehmensnachfolge. Inhaber fühlen sich alleingelassen. Wir wollen die Beratungsangebote bei Kammern und Wirtschaftsförderungen gezielt ausbauen und Nachfolgemoderatoren als zentrale Ansprechpersonen etablieren. (Steeven Bretz [CDU]: Was wollen Sie?) – Dazu kommen wir nachher. – Wir erhöhen die Sicherheit bestimmter Plattformen wie „nexxt-change“ – ergänzt durch landesspezifische Angebote – oder „Nachfolge in Brandenburg“. (Steeven Bretz [CDU]: Herr Zimmermann, was wollen Sie? Können Sie noch einmal erläutern, was Sie wollen? – Zurufe von der AfD) – Schauen Sie es sich an.
