Dennis Hohloch
Vielen Dank, Herr Kollege, dass Sie die Zwischenfrage zulassen. Sie haben meiner Meinung nach gerade etwas Richtiges gesagt: Wenn Sie sich in einer Partei engagieren – auch als Kommunalvertreter –, machen Sie sich nicht automatisch mit allen Positionen, die diese Partei vertritt, gemein, (Corrado Gursch [CDU]: Ja!) zum Beispiel mit der Kriegsrhetorik auf Bundesebene. Um das festzuhalten: Sie haben gesagt, wenn jemand an Ihren Infostand tritt und Sie als Kriegstreiber bezeichnet, finden Sie das nicht richtig, weil Sie aus Ihrer Perspektive kein Kriegstreiber sind. Kann man dann nicht auch die Analogie ziehen, dass jemand, der sich mit Martin Sellner oder jemand anderem, der im Verfassungsschutzbericht steht, oder mit mir zum Beispiel, der „gesichert rechtsextrem“ sein soll, trifft, sich nicht mit allen Ansichten dieser Person gemeinmacht und deshalb nicht automatisch als Verfassungsfeind oder Rechtsextremist bezeichnet werden kann? (Beifall AfD)
