Benjamin Filter
Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Dorst, wir sind hier einiges von Ihnen gewohnt. Ich hatte mich tatsächlich auf Ihren Redebeitrag gefreut. Aber der, den Sie gerade abgeliefert haben, war, wie ich glaube, Ihr schlechtester bisher. (Beifall AfD) Es sind positive, praktikable Anträge, die wir eingebracht haben. Sie sind nicht schlechter geworden, bloß weil sie schon ein paar Jahre auf sich warten lassen. Herr Genilke sagte, der Kuchen müsse größer werden. Aber es geht auch um die Frage, wie das Geld verteilt werden soll. Ich werde jetzt nicht umfänglich dazu ausführen. Aber jeder hier im Saal weiß, wofür im Bund teilweise das Geld ausgegeben wird. Jeder hier im Saal weiß es. (Vereinzelt Beifall AfD) Ich komme wieder zu den Beispielen, weil man sie nicht oft genug strapazieren kann: Deutschland stellt Geld für Radwege in Peru zur Verfügung. China erhält von Deutschland Entwicklungshilfe. Und so weiter. Wenn es darum geht, wie das Kuchenstück verteilt werden soll, dann sind wir die Allerersten, die sagen – und jeder hier im Raum täte gut daran, zuzustimmen –: Hört auf damit, das Geld dafür auszugeben, sondern gebt das Geld lieber den Kommunen, damit sie sich beispielsweise darum kümmern können, dass Schulwege sicherer werden! So ist es übrigens jüngst in Königs Wusterhausen geschehen, und zwar im Ergebnis eines Antrags der AfD, des ersten seit zehn Jahren, den die Kollegen dort durchgebracht haben. (Beifall AfD) Interessanterweise haben wir den Antrag dort auch ohne Ihre Zustimmung durchbekommen; Sie haben sich dazu enthalten. Das ist eine schwache Nummer gewesen. Es ist einfach nicht Ihre Woche, Herr Dorst. Beim nächsten Mal machen Sie es besser. – Danke. (Beifall AfD)
