Gunnar Lehmann
Die Stadt Ludwigsfelde und ihre Ortsteile sind mit der Anhalter Bahn, dem Berliner Außenring, der Potsdamer Straße – der B 101 – und der Anflugschneise des BER von verschiedenen Lärmquellen stark betroffen. Zusätzlich führt bekanntlich die Autobahn A 10 direkt durch die Ludwigsfelder Innenstadt, was insbesondere nachts zu einer bedeutenden Lärmbelästigung der Anwohner führt. Kürzlich wurde zudem ein Waldstück gerodet, das bislang als geringfügiger natürlicher Lärmschutz zwischen Autobahn und Wohnbebauung wirkte. In Reaktion auf die gewachsene Lärmbelastung wird nunmehr erneut die Forderung nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem durch die Stadt führenden Streckenabschnitt erhoben. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120 km/h galt bereits in der Vergangenheit auf dieser Strecke; sie wurde 2024 aufgehoben. Sachverständige fordern nachts ein Tempolimit von 80 km/h für den Pkw-Verkehr und von 60 km/h für den Lkw-Verkehr. Ich möchte darauf hinweisen, dass sich dadurch nicht nur der Lärm verringern, sondern auch die Unfallgefahr senken ließe. Ich frage die Landesregierung: Welche Möglichkeiten hat sie, den von der Autobahn A 10 – auf dem durch Ludwigsfelde führenden Streckenabschnitt – ausgehenden Verkehrslärm durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung effektiv zu reduzieren oder auf diese Reduktion hinzuwirken?
