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Erik Stohn

SPD 19.11.2025 Sitzungen 8/21

Sehr geehrter Herr Vizepräsident! Liebe Brandenburgerinnen und Brandenburger! Lassen Sie mich mit aller Deutlichkeit vorab sagen: Das Lied „Märkische Heide“ ist ein schönes, traditionelles Stück brandenburgischer Kultur. Ich persönlich mag es sehr. Letztlich geht es hier um die Feierstunde. Ich muss sagen, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt fand ich, sie war eine würdige Feierstunde. Auch die Worte des Ministerpräsidenten haben mich mit Stolz erfüllt, und die Kollegin Nadine Graßmel kann bestätigen, dass ich kurz davor war, die „Märkische Heide“ anzustimmen. Aber das gehört sich nicht; man muss dem Protokoll folgen. Das Lied „Märkische Heide“ besingt unsere Wälder, unsere Seen, die Weite des Landes und die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Heimat. Es steht für das, was Brandenburg ausmacht, für Bodenständigkeit, Natur, Geschichte und Stabilität. (Beifall des Abgeordneten Pascal Hohm [AfD]) Das hat offensichtlich auch der Gymnasiallehrer von der AfD aus Niederbayern verstanden. Aber das Lied verdient auch Respekt. Und, meine Damen und Herren: Ein Lied verdient Anstand. (Zuruf des Abgeordneten Torsten Arndt [AfD]) Anstand zeigt sich auch darin, wie man mit einem Lied umgeht, wenn Kinder singen. Meine Damen und Herren von der AfD, Sie versuchen mit diesem Antrag den Anschein zu erwecken, es ginge Ihnen um Kultur, Tradition und Identität. Doch in Wahrheit wollen Sie mit diesem symbolischen Antrag nur eins: ablenken – von Ihrer eigenen Unanständigkeit. (Zuruf von der AfD) Denn alle hier im Haus haben gesehen, wie Sie sich während des Festakts zur Feier des 35. Jahrestages des Bestehens unseres Landtags verhalten haben. Kinder haben hier im Plenarsaal gesungen. (Zuruf des Abgeordneten Andreas Galau [AfD])

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