Steffen Kubitzki
Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrte Abgeordnete! Tja, wo fange ich nun am besten an? (Dr. Hans-Christoph Berndt [AfD]: Zerleg sie alle!) Am besten mit dem Beitrag von Herrn Roick: Jetzt weiß ich, warum Sie gesprochen haben. Sie haben gesagt, wegen des Umweltaspekts. Dann frage ich Sie nach dem ökologischen Fußabdruck eines E-Autos. Ich bin der Meinung, dass das mit der Umweltfreundlichkeit dann nicht ganz so hinhaut. Aber Sie haben eines gesagt: Sie haben immer wieder die Begriffe „Fördermaßnahmen“, „Fördermittel“ und „Subventionen“ in den Mund genommen. Das ist doch das Hauptproblem! Ohne Förderung würden viele Sachen überhaupt nicht funktionieren. (Beifall AfD) Zwei Hinweise möchte ich Ihnen noch mit auf den Weg geben. Sie sagten, es gebe ganz viele Ladesäulen und es lägen ganz viele Kabel in der Erde; ich glaube, Sie haben von „Kabelage“ geredet. Ich sehe es nicht so, dass es ganz viele Ladesäulen gibt. Die müssen erst gebaut werden. Aber das ist noch eine andere Sache. Zu Herrn Bommert möchte ich sagen … Dazu fällt mir eigentlich nichts ein, außer … Ich hoffe, Herr Tabbert hat nicht gehört, dass du mich rechts überholen willst. Das wirst du sowieso nicht schaffen, aber … (Heiterkeit AfD) Herr Skopec, ich möchte mich noch einmal dafür entschuldigen, dass ich so emotional war und von meinen Träumen gesprochen habe. Beim nächsten Mal werde ich mir das verkneifen, sondern knallhart nur Fakten nennen. – Was haben Sie gesagt? Keine funktionierende Strategie in beiden Anträgen. Dann werden Sie ja zustimmen, dass beide Anträge an den Wirtschaftsausschuss überwiesen werden. Ich bin gespannt. Dort werden wir nicht träumen, weder von gestern noch von morgen, sondern dort geht es nur um Fakten. Ich hoffe also, dass Sie der Überweisung beider Anträge zustimmen, sodass wir uns in Ruhe noch einmal darüber unterhalten können. (Beifall AfD) Zu E-Fuels in Schwedt hatten wir vor einiger Zeit selbst einen Antrag gestellt; er wurde von Ihnen abgelehnt. Jetzt komme ich zu Herrn Minister. Herr Minister Keller, ich fürchte mich nicht; das kann ich an dieser Stelle schon mal sagen. Ob es mir gelungen wäre, 11 000 Arbeitsplätze nach Brandenburg zu holen? Das kann ich Ihnen nicht sagen. Ich hätte mich bemüht. (Minister Daniel Keller: Beim Kollegen, der E-Autos fürchterlich findet?) Und Elon Musk … (Zuruf von Minister Daniel Keller) Ich will hier eines klarstellen: Unser Antrag „Ausstieg aus dem Verbrennerverbot“ bedeutet doch nicht, dass wir nur Verbrenner und sonst nichts anderes haben wollen. Wir möchten technologieoffen bleiben! (Beifall AfD) Was Herr Drenske sagt, interessiert mich doch nicht. Was ich hier vorn sage, interessiert mich. Hier hat doch jeder seine eigene Meinung. Die Zukunftsperspektive haben Sie angesprochen. Na ja, dann warten wir die nächsten fünf Jahre ab und sehen, wo es hingeht – dort lang oder dort lang. Ich weiß es nicht. Ich weiß wirklich nicht, worin die Zukunft liegt. Ich möchte bloß, dass wir technologieoffen bleiben. Ob E-Autos, Hybride oder Verbrenner – was weiß ich, was es alles auf diesem Markt gibt. Sollen sie alle machen! Dann werden wir sehen, welche Antriebsarten am besten laufen. Aber solange die E-Karren so sehr subventioniert und sonst wie gefördert werden, ist das natürlich eine Verzerrung des Wettbewerbs. (Beifall AfD) 2025 39 Was bleibt mir noch für die restlichen sieben Sekunden? Eigentlich nichts mehr. (Heiterkeit AfD) Danke für die Aussprache. (Beifall AfD)
