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Steffen Kubitzki

AfD 19.11.2025 Sitzungen 8/21

Gut. – Wie gesagt, 51 000 Arbeitsplätze sind schon weggefallen, es werden immer mehr, und ich kann es nicht nachvollziehen. Damals, als es mit der Euphorie um Elektrofahrzeuge losging und alles umgestellt werden sollte, hat man schon gesagt: Von zehn Arbeitsplätzen werden mindestens acht oder neun wegfallen. – Man wusste das vorher schon. (Beifall AfD) Deswegen kann ich nicht nachvollziehen, dass man jetzt überall rumheult und rumflennt und sagt: Unsere schöne Automobilindustrie! – Gerade in der Automobilindustrie wurde wirklich Geld verdient. Ich habe genug Verwandtschaft in Ludwigsburg im Schwabenland. Die haben bei Porsche und Mercedes richtig Kohle verdient. Wenn all diese Arbeitsplätze wegfallen, dann gute Nacht, Marie! Und in Brandenburg haben wir das gleiche Problem. Ob das jetzt Schaeffler, ZF oder ein anderer der vielen kleinen Zulieferer ist: Die haben jetzt alle Probleme. Wir möchten, dass die Landesregierung unseren Antrag unterstützt und sich dafür einsetzt, dass das Verbrennerverbot gekippt wird und weiterhin Wahlfreiheit im Sinne einer zukunftsorientierten und technologieoffenen Mobilität besteht. Ich habe doch nichts gegen Elektroautos. Ich bin letztens eines gefahren – (Oh! bei der SPD – Andreas Galau [AfD]: Ui!) weil sie nichts anderes dahatten, will ich dazusagen. (Heiterkeit und Beifall AfD – Andreas Galau [AfD]: Parteiausschluss!) Das war wunderbar gewesen. Du kannst da Musik bzw. Opern hören; das ist ganz leise. Das ist wunderbar. Wer der Meinung ist, er muss so eine Karre fahren, soll sie doch fahren; das ist doch kein Problem. (Beifall des Abgeordneten Lars Hünich [AfD] – Andreas Galau [AfD]: Du hörst doch Rammstein!) Das gilt auch für den, der einen Verbrenner oder ein Wasserstoffauto fahren möchte – wenn es denn Tankstellen gibt. (Lars Hünich [AfD]: Freiwilligkeit ist das Thema!) Da sind wir nämlich beim zweiten Punkt: Wir haben eine grottenschlechte Energieversorgung, und wir haben überhaupt keine Infrastruktur. (Udo Wernitz [SPD]: Blödsinn! – Gegenruf des Abgeordneten Lars Hünich [AfD]: Als wenn Sie Ahnung hätten, Herr Wernitz! Das ist ja absurd!) Wenn wir jetzt wirklich auf Elektrofahrzeuge umstellen, wo wollen wir die denn betanken bzw. aufladen? (Beifall AfD) Ich sehe hier keine Tanksäulen, und der Strom wird immer knapper. Also, ich weiß nicht. Das Verbrennerverbot trifft ja nicht die oberen 10 %, die sich sowieso ein Elektroauto oder eine Wallbox leisten können, sondern die Pendler. (Vereinzelt Beifall AfD) Sie wissen selber – das brauche ich Ihnen nicht zu erzählen –: Wir sind ein Land der Pendler. Und dem, der mit seinem Golf-Diesel zur Arbeit fährt, soll ich dann erklären: „So, ab 2035 ist Schicht im Schacht; du holst dir jetzt mal ein ganz günstiges Elektroauto“? – Wahrscheinlich ein chinesisches, weil das noch 2025 29 billiger ist; denn wir wollen ja die chinesische Wirtschaft ankurbeln, unsere einheimische ist ja scheißegal. (Beifall AfD) Wie gesagt, da muss unbedingt was passieren. Ich will jetzt gar nicht so lange reden; ich bin gespannt auf die Beiträge. Ich freue mich, dass sich die CDU entschlossen hat, auch einen Antrag in dieser Richtung vorzulegen. Ich habe es ja vorhin gesagt: Es geht nicht nur um Kneipen und Karneval, sondern auch ums Verbrennerverbot. Deswegen freue ich mich besonders darüber. Ich wünsche mir, dass wir jetzt eine ordentliche Debatte haben – ein bisschen abgekühlt –, und dann werden wir mal sehen. Wenn Sie bessere Ideen haben, wie wir es hinkriegen, dass alle Technologien irgendwie eine Chance haben: Ich höre zu und nehme die auch an. Aber, wie gesagt, man kann nicht einfach nur verbieten. Mir geht es in den letzten Jahren richtig auf den Senkel: Entweder wird alles abgeschaltet, oder es wird alles verboten. (Beifall AfD) Die Leute schindern und schindern und kriegen dann bloß immer gesagt: Das wird jetzt verboten. Ab 2035 kannst du das nicht mehr machen, und ab 2040 ist es damit auch vorbei. – Das kann so nicht sein. Wie gesagt, ich hoffe auf eine schöne Debatte. – Danke schön. (Beifall AfD)

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