Wolfgang Roick
Sehr schön. – Herr Günther, ich will niemanden beleidigen, der sich im Landkreis MOL – Märkisch-Oderland – mit diesem Thema beschäftigt, überhaupt nicht! Das ist aber nicht das Thema. Ich habe mir den Antrag natürlich durchgelesen und weiß, dass der Landrat ihn mitinitiiert hat. Soweit ich weiß, ist er auch im Ministerium angekommen und findet dort Beachtung. Hier geht es aber um das Grundsätzliche: Ihr Antrag besagt, dass es keine Überflutungsflächen mehr geben solle. Ich kenne das aus Senftenberg; dort gab es deswegen auch ziemlich viel Trouble, also Ärger, weil jeder gedacht hat: Jetzt ist mein Grundstück entwertet. – Darum geht es aber gar nicht. Es geht darum, dass man Fakten nicht einfach durch politischen Beschluss wegdiskutieren kann. Deswegen habe ich an das Oderhochwasser von 1947 erinnert, weil ein solches Hochwasser ja bis in diese Region hineinreichen würde. Das ist genau die wissenschaftliche Grundlage, auf der die Überschwemmungsgebiete festgelegt werden. (Lars Günther [AfD]: Lieber Herr Roick, es wird nicht besser! Es ist gut, alles gut!) – Gut, dann kann ich jetzt fortführen.
