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Stefan Roth

BSW 16.07.2025 Sitzungen 8/17

Ich will noch etwas ergänzen, was auch begründet, warum wir die Anträge der AfD nicht annehmen. Ich will an dieser Stelle nicht zu polemisch werden, sondern in der Sache argumentieren, denn ich finde, dass das Thema zu ernst ist, als dass man hier in große Polemik verfallen sollte. Es wurde wieder der Holocaust herangezogen und von der Leugnung des Klimawandels usw. gesprochen – ich finde nicht, dass das hier etwas zu suchen hat. (Minister Daniel Keller: Die leugnen doch aber den Klimawandel!) 22 Landtag – Ja, das muss ja nun nicht in jede Debatte. Es ist aber auch wurscht. (Lars Hünich [AfD]: Nein, es ist nicht wurscht! Das ist …) – Für meine Rede ist das jetzt wurscht. Ich habe Sie darauf hingewiesen, dass Sie … (Lars Hünich [AfD]: … genau das Problem! Die sind seit 35 Jahren an der Macht und machen nur Scheiße!) – Herr Hünich, bitte! Nun belegen Sie es mir doch nicht erneut, wenn ich hier sage, dass die Debatte unsachlich ist, indem Sie mir derartig reinrufen. Ich wollte die AfD darauf hinweisen bzw. bin der Meinung, dass Sie mit dem Thema „Transformation, Wasserstoff und Dekarbonisierung“ viel zu dogmatisch umgehen, und ich glaube, das wissen Sie auch. Ihre Kritik ist zu pauschal. Ja, man muss den Wildwuchs von Erneuerbaren-Energien-Anlagen usw. ablehnen – das tun wir. Auch eine absolute Umstellung auf E-Mobilität zum Beispiel ist für mich völlig irre. Aber genau da ist der Wasserstoff ja eine Chance. Er ist sozusagen ein Medium. Wir können Wasserstoff aus ganz unterschiedlichen Ressourcen gewinnen, theoretisch sogar aus Atomenergie; ich glaube, auch Nord Stream 2 ist Wasserstoff-ready. Also das kann nicht das Problem sein; es ist ein Medium. Wir sehen das zum Beispiel in Dahlewitz. Es gab vor wenigen Tagen einen tollen Bericht im RBB dazu, dass dort die erste Wasserstoffturbine gebaut wird. Das ist doch im Wesentlichen eine Chance – eine Chance in der Zeit des Übergangs. Ich will Sie einfach nur bitten, das anzuerkennen. Ich sehe, dass Sie diesbezüglich sehr konservativ und verschlossen sind. Diese Technologie hat auf jeden Fall Chancen, auch in Form von E-Fuels, in die wir das Ganze umwandeln können. Wir haben ein großes Leitungssystem und dadurch große Speicher. Deshalb glaube ich, dass es Ihnen sogar dienen könnte, wenn Sie sich gegen E-Mobilität und Dekarbonisierung einsetzen.

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