Marcel Penquitt
Nein, danke. (Lena Kotré [AfD]: Feige!) Die AfD hat ja gleich genug Zeit, um darauf zu antworten. Sehr geehrte Damen und Herren, Strukturwandel ist keine Krise, sondern Teil eines globalen Transformationsprozesses. Digitalisierung, Dekarbonisierung, geopolitische Verschiebungen: All das verändert Wertschöpfungsketten. Und der Wandel ist da. Unsere Antwort ist nicht Rückzug, sondern aktives Gestalten. Das ist der neue industrielle Kompass Brandenburgs: Wandel ja, aber zielgerichtet, investiv und regional. Ich sage Ihnen: Brandenburg bleibt Investitionsstandort, und damit, meine Damen und Herren, haben Sie nichts zu tun. (Beifall SPD sowie vereinzelt BSW und CDU) Tesla in Grünheide, BASF in Schwarzheide und die LEAG investieren Milliarden Euro in die Energiewende. Vestas, ENERCON und Nordex investieren in Wertschöpfungsketten im Bereich der Erneuerbaren. Alstom und Siemens Mobility entwickeln mit Investitionen die Bahntechnik der Zukunft. (Abgeordnete Kathleen Muxel [AfD] meldet sich zu einer Zwischenfrage.) MTU und Rolls-Royce – im Übrigen in meiner Heimatregion ansässig – investieren in den nächsten Jahren Millionen Euro in die neuen Triebwerke der Zukunft. Das ist die Wahrheit über die Industriepolitik unseres Landes. (Beifall SPD)
