Lars Hünich
Herr Präsident! Werte Kollegen! Herr Gursch, Sie sind neu. Um Gottes willen, das kann ich Ihnen nicht übelnehmen. Aber: Seit 2014 sitzt die AfD im Landtag. (Ludwig Scheetz [SPD]: Altpartei!) Seit 2014 kämpfen wir dafür, dass auch das Abbauen und das Recyceln von Windrädern Beachtung finden. Seit 2014 kämpfen wir dafür, dass diejenigen, die Windräder aufbauen – Sie; Sie sind anscheinend deren CDU-Großlobbyist im Havelland –, (Beifall AfD) auch die Verantwortung für das Abbauen bedenken, also die Frage beantworten, wie die Windkraftanlagen entsorgt werden sollen. Es ist ja nicht nur das Rotorblatt, sondern die gesamte Anlage, auch der Anteil, der im Boden ist. Die Themen Abbau und Entsorgung sind von Ihnen von Anfang an nie mitgedacht worden. Wir haben schon 2014 und 2015 entsprechende Anfragen gestellt. Wir haben immer darauf hingewiesen, dass diejenigen, die solche Anlagen erbauen, auch dafür Sorge tragen müssen, dass sie später wegkommen. (Beifall AfD) Das Einzige, was Sie tun, ist, sich hier hinzustellen und zu sagen: Es müssen weitere Windräder gebaut werden. – Jeder, der darüber nachdenkt, wie sie irgendwann entsorgt werden können, ist für Sie ein Populist. Das ist falsch. Fahren Sie mal in Richtung Westen Deutschlands und schauen Sie genau hin, wie viele Windräder dort und wie viele hier in Brandenburg stehen. Ich glaube, wir im Osten haben das Recht zu sagen: Wer in Deutschland diese Windräder haben will, der soll sie gefälligst bei sich aufstellen, aber nicht bei uns in Brandenburg. (Beifall AfD)
