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Nicole Walter-Mundt

CDU 18.06.2025 Sitzungen 8/15

Ich habe sogar zwei Nachfragen, Herr Präsident. – Erstens: Sie kennen ja – vielleicht nicht persönlich – das Gebäude an sich. Genau deswegen hat man ja sicherlich bestimmte Entscheidungen getroffen, nämlich dass das jetzt eine Voraussetzung wird, grundsätzlich auf drei Klassen mit mehr Schülern zu gehen. Wir haben ja dort ein Kind mit Sehstörung, das einen größeren Tisch braucht. Natürlich können wir sagen, dass dort 20 Kinder in einer Klasse möglich sind, aber die Räumlichkeiten sind so vor Ort nicht vorhanden. Zweitens machen sich nicht nur die Eltern von Kindern mit Förderbedarf große Sorgen, da sie sehen, dass die Bindung zur Lehrerschaft und zu dem Klassenkonstrukt – eine Klasse, nämlich die 1a, wird komplett zerrissen – auf dem Spiel stehen. Nicht einmal die Eltern wissen, ob die Freundschaften in der nächsten Klasse bestehen, man also wenigstens einen Verbündeten mitnimmt, oder ob es eine komplett neue Struktur gibt. Das sorgt bei Kindern im Alter von sechs, sieben Jahren für große Verwirrung. Teilen Sie diese Auffassung? Wenn ja: Würden Sie noch einmal darüber nachdenken, ob diese Entscheidung richtig ist? – Danke schön.

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