Nicole Walter-Mundt
An der Grundschule in Leegebruch wurden im vergangenen Schuljahr aufgrund der hohen Schülerzahlen und auch mehrerer Kinder mit besonderem Förderbedarf vier erste Klassen eingerichtet. Im neuen Schuljahr sollen es nur noch drei Klassen sein. An der Situation und auch an den Bedingungen hat sich nichts Wesentliches geändert. Wir wissen, wie das ist: Wenn Kinder aus der Kita in die Schule kommen, sind gerade soziale Bindungen und pädagogische Förderung ein hohes Gut und wichtig für die Schülerinnen und Schüler, nicht nur diejenigen mit Förderbedarf. Daher grundsätzlich die Frage an die Landesregierung, wenn wir jetzt auf eine größere Klassenstärke gehen: Wie stellt die Landesregierung sicher, dass bei der Reduzierung von vier auf drei Klassen an der Grundschule Leegebruch die pädagogische Kontinuität für die Schülerinnen und Schüler gewahrt bleibt, obwohl gerade entstandene Klassengemeinschaften und gewachsene Lehrer-Kind-Beziehungen zerrissen werden?
