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Dennis Hohloch

AfD 22.05.2025 Sitzungen 8/14

Vielen Dank, Herr Bommert. Ich möchte an die Erstfrage erinnern. Sie sagten, die Welcome Center seien erfolgreich. Ich hätte gern gewusst, woran Sie das festmachen. Es gibt ja auch laut Aussage der Landesregierung keine konkreten Zahlen, an denen wir das jedenfalls festmachen konnten. Vielleicht liegen Ihnen die ja exklusiv vor. Und ich stimme Ihnen natürlich zu, dass man in Deutschland zukünftig weniger Ingenieure braucht, aber ich denke, das liegt an einer ganz anderen politischen Entwicklung. (Steeven Bretz [CDU]: Woran können Sie denn den Misserfolg festmachen?) Frank Bommert (CDU):* Den Erfolg sehe ich dann an den Leuten, bei denen ich es persönlich weiß. (Zuruf des Abgeordneten Dennis Hohloch [AfD]) – Nein. Darin sehe ich den Erfolg. Nun kann ich das aber nur aus meinem Bereich sagen, wo ich weiß, dass etwas gelaufen ist. Ich habe Ihre Frage doch beantwortet: dass man sagen muss, es muss an der Stelle abrechenbarer sein; wir wollen mehr Zahlen. Dazu hätten Sie doch einen Antrag formulieren können. Aber Sie kommen mit so einem Antrag und wollen gleich alles plattmachen. Das werden wir nicht mitmachen. Das tragen wir nicht mit, weil wir auch die kleinen Gewerke unterstützen wollen. Deshalb, meine Damen und Herren, wer will, dass Brandenburg wirtschaftlich mithalten kann, muss auch dem zustimmen, dass wir qualifizierte Zuwanderung brauchen, dass wir Zuwanderung generell brauchen, Zuwanderung von Menschen, die in Berufe streben, welche hier vielleicht nicht so anerkannt sind, zum Beispiel – da ich gerade Herrn Drenske sehe – im Fleischereigewerbe oder im Bäckereigewerbe, also dort, wo die Leute nicht so hinwollen. Das sollten wir doch unterstützen. (Lars Hünich [AfD]: Aber dann müssen Sie es doch regulieren!) Meine Damen und Herren, lassen Sie mich noch eines sagen, was mir vorhin nicht gefallen hat; es hat zwar jetzt nichts mit der Sache zu tun. Leider ist Herr Möller nicht da, aber vielleicht kann es Herr Hohloch oder jemand ihm mitteilen: Den Kollegen Wilke hier am ersten Tag ein Stück weit so niederzumachen und zu sagen, weil er von der Linkspartei sei, könne er eh nichts leisten – dazu sage ich Herrn Möller, er soll doch mal in die Reihen der AfD schauen; dort sind auch ehemalige Genossen, die bei Ihnen, denke ich, gute Arbeit leisten. Wir sollten schauen, was Herr Wilke macht, und dann kann man ihn nach 100 Tagen messen. Aber wie gesagt, auch in der AfD sind Leute aus der Linkspartei und wirklich noch aus der SED. Deshalb sollten Sie, meine Damen und Herren, Herrn Wilke erst einmal 100 Tage geben und dann weitersehen. – Vielen Dank. (Beifall CDU und SPD)

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