Ines Seiler
Frau Präsidentin! Meine Damen und Herren! Am südlichen Ortsrand von Rangsdorf entsteht derzeit das Baugebiet „BUC-36“ auf dem ehemaligen Bücker-Gelände. Dorthin werden in den kommenden Jahren ca. 2 500 Menschen zuziehen. Die Gemeinde Rangsdorf verfolgt nun mit dem Bau eines sogenannten Nord-Süd-Verbinders das Ziel, eine leistungsfähige Straßenverbindung zu schaffen und die bisherigen Verkehrswege zu entlasten, indem eine zusätzliche Ortszufahrt geschaffen wird. Zum Hintergrund: Es gibt derzeit nur eine Ortszufahrt, die aber unterhalb der Gleise verläuft. Bei Starkregenereignissen wie dem im vergangenen Jahr steht diese Zufahrt unter Wasser, sodass Rangsdorf auf dieser Straße nicht erreicht werden kann, auch nicht von Rettungswagen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass eine zweite Ortszufahrt geschaffen wird. Im Jahr 2023 waren für den Bau der wichtigen Verbindungsstraße noch 3,8 Millionen Euro veranschlagt; inzwischen belaufen sich die Kosten auf ca. 7 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Gemeinde Rangsdorf erhöht sich dadurch von ursprünglich 400 000 Euro auf knapp 2,23 Millionen Euro. Ich frage deshalb die Landesregierung: Wird das Land die Zuwendungen entsprechend erhöhen, um den Haushalt der Gemeinde Rangsdorf zu entlasten?
