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André von Ossowski

BSW 27.03.2025 Sitzungen 8/11

Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Ich entschuldige mich, dass ich noch einmal hier vorn stehe. Aber zwei Anmerkungen muss ich noch machen: Erstens. Frau Bessin, Sie haben mit Ihrer Kalkulation nur halb recht. Hohe Investitionskosten werden natürlich nicht nur auf ein Jahr bezogen, sondern auf die Jahre der Abschreibung verteilt. (Dennis Hohloch [AfD]: Sie müssen sich auf die Rednerin beziehen!) Eines habe ich vorhin vergessen zu sagen – jetzt provoziere ich den Applaus aller Fraktionen; Sie werden gleich sehen, warum –: Niemand hat bisher die Rettungssanitäter erwähnt. Sie stehen in ihren Rettungswachen bereit, arbeiten ganz hart und retten uns. Ihnen gebührt unser Respekt! (Allgemeiner Beifall) Wissen Sie, was passiert? Die Hilfesuchenden stehen mit ihren Bescheiden vor den Rettungswachen. Sie gehen nicht in die Geschäftsstelle, sondern zur Rettungswache und fragen, warum sie einen solchen Bescheid bekommen haben. Die Rettungssanitäter und die Notfallsanitäter sind – neben denen, denen sie helfen wollen – die Leidtragenden. (Zuruf des Abgeordneten Daniel Freiherr von Lützow [AfD]) Sie machen nicht nur einfach ihren Job, sondern sie leisten manchmal 24-Stunden-Dienste. Ihnen gebührt unser Respekt. Ich wiederhole es an dieser Stelle: Die Bescheide sind unwirksam. Sie werden morgen vielleicht noch nicht verschwinden, aber wir werden morgen eine Lösung finden. Die Lösung wird akzeptabel sein. Ich könnte auch sagen: „Zuckerbrot und Peitsche“ oder „Überzeugung und Zwang“. – Danke schön. (Beifall BSW und SPD sowie vereinzelt AfD)

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