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Uwe Adler

SPD 23.01.2025 Sitzungen 8/6

Sehr geehrter Herr Hohloch, ich empfehle Ihnen, sich im Nachgang meine Rede noch einmal anzuhören. Sicherlich war auch für Sie etwas dabei, was Sie bereichern wird, auch in Bezug auf das Prinzip des Umgangs mit zu uns eingereisten, aber straffällig gewordenen Geflüchteten. Was ich jedoch noch einmal sagen möchte: Uns unterscheidet fundamental die Einstellung gegenüber Neuem. (Dr. Hans-Christoph Berndt [AfD]: Ach, Herr Adler!) 2025 11 Da, wo Sie in allem Neuen, in allen zu uns kommenden Menschen nur Angst und Gefahren sehen und säen, (Dennis Hohloch [AfD]: So ein Blödsinn!) da sehen wir als Demokraten auch Chancen, Zukunftschancen für unser Land. Sie haben doch gar keine Idee von diesem Land, seinen Menschen und von der Zukunft in unserem Land. (Zurufe von der AfD) Ihre Vorstellungen von unserer Zukunft sind doch die angelegten Fesseln der Vergangenheit, Fesseln der Angst vor einer aufgeklärten, resilienten und meinungsstarken Gesellschaft. Sie werfen, wenn es inhaltlich eng wird, (Daniel Freiherr von Lützow [AfD]: Den würde ich rausschmeißen!) als Ihr schärfstes argumentatives Schwert immer mit rechten Kampfbegriffen um sich, so wie gestern, als Sie uns als „deutschfeindlich“ beschimpft haben. Dabei sind Sie es doch, die sich feindlich benehmen – zukunftsfeindlich und heimatfeindlich. (Beifall SPD – Zurufe von der AfD) Das, was Sie gestern, und das, was Sie gerade gesagt haben, führt mich persönlich immer wieder zu der Feststellung – um es mit den Worten eines ehemaligen Bundeskanzlers zu sagen –: Wir alle teilen den gleichen Himmel, in Ihrem Fall bedauerlicherweise, (Dennis Hohloch [AfD]: Sie können nicht einmal frei reden!) aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. – Vielen Dank. (Beifall SPD – Zurufe von der AfD)

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