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Tommy Tabor

AfD 18.06.2026 Sitzungen 19/88

Die wehrhafte Demokratie wollen Sie ja immer selber so ein bisschen definieren. Letztendlich haben wir da eine andere Auffassung. Wir wollen mit allen sprechen, wir wollen ja auch mit Ihnen sprechen, nur Sie leider ja nun mal nicht so richtig, nicht wahr? [Zurufe von Marcel Hopp (SPD) und Lars Düsterhöft (SPD)] Bei Demokratiebildung geht es uns letztendlich darum, mit allen zu sprechen, alles kontrovers zu diskutieren, freie Meinungsäußerung. [Marcel Hopp (SPD): Was steht da?] Kommen wir zurück zum Kontroversitätsgebot! Worum geht es denn da? – Frau Brychcy hat es vorhin schon angesprochen: Gesellschaftliche, politische Themen sollen kontrovers auch in der Schule diskutiert werden. [Lars Düsterhöft (SPD): Keine Ahnung von nichts!] Und was passiert? – Sie lehnen es ab. Es ist doch das Beste, was passieren kann, Frau Brychcy, wenn Jugendoffiziere an die Schulen gehen und kontrovers über eine Debatte wie zum Beispiel die zukünftige Wehrpflicht – und die wird mit Sicherheit kommen – diskutieren, die Pros und Contras austauschen können. [Sebastian Schlüsselburg (SPD): Aber nicht alleine!] – Was heißt denn nicht alleine? Es steht doch mit Sicherheit – – [Tobias Schulze (LINKE): Und die diskutieren mit sich selbst oder wie?] Der Bundeswehroffizier kommt doch nicht einfach so in die Schule! Da ist doch vor- oder nachgelagert eine Projektwoche. [Zuruf von Sebastian Schlüsselburg (SPD) – Thorsten Weiß (AfD): Sie haben keine Ahnung!] Die Schüler werden darauf vorbereitet. Man diskutiert eine ganze Woche lang. So wird es doch in der Praxis laufen. Und dann – – [Sebastian Schlüsselburg (SPD): Die sitzen alleine vor den Klassen! – Lars Düsterhöft (SPD): Sie haben keine Ahnung!] – Ach, hören Sie doch auf! [Sebastian Schlüsselburg (SPD): Natürlich!] Wer alleine vor der Klasse sitzt, sind höchstens irgendwelche Leute, die irgendwie über Sex und Kondome sprechen. Das ist doch das, was Sie wollen! [Beifall bei der AfD] Aber der Bundeswehroffizier sitzt doch nicht alleine in der Klasse oder in der Aula mit den Schülern zusammen. Da sind doch die Lehrer und begleiten das Ganze. Hören Sie doch auf mit so einem Blödsinn! [Lars Düsterhöft (SPD): Was ist das für ein Quatsch, den Sie da reden?] Letztendlich sind doch die Konflikte, die wir auf der Welt haben, und auch der Krieg in unseren Klassenzimmern in Berlin voll angekommen seit 2015. Was ist denn da passiert? – Afghanen, Syrer, Palästinenser und seit vier Jahren natürlich auch die ukrainischen Flüchtlinge sind in unseren Schulklassen zu finden, [Zuruf von links: Wir müssten über das alles nicht reden, wenn Ihr Putin nicht Krieg führen würde!] und da machen sich Religionsstreitigkeiten und ethnische Konflikte breit. Da kann man doch mit einem Offizier der Bundeswehr zum Thema sicherheitspolitische Angelegenheiten mit Sicherheit das eine oder andere Thema vielleicht auch mal ausräumen. [Zuruf von Benedikt Lux (GRÜNE)] Deswegen verstehe ich einfach nicht, dass Sie so vehement dagegen sind. Aktuelle Informationen – –

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