Cornelia Seibeld
Herr Senator Evers, bitte schön! Bürgermeister Stefan Evers (Senatsverwaltung für Finanzen): Vielen herzlichen Dank! – Das abschließend zu beurteilen, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Es beschäftigt sich aber eine Reihe von Banken sehr intensiv mit dieser Fragestellung. Das gilt nach meiner Kenntnis für alle Banken, die hier am Markt Berlin aktiv sind, aber auch für diejenigen, bei denen darüber hinaus eine mittelbare Betroffenheit besteht. Ganz unmittelbar weiß ich aus Gesprächen mit in Berlin aktiven Bankhäusern, dass es hier eine große Unsicherheit bezogen auf die Szenarien, die im Zusammenhang mit Vergesellschaftung gesehen werden, gibt und dass diese im Moment auch vertieft untersucht werden. Ich weiß das aus Gesprächen mit der Berliner Sparkasse, die nicht nur in Berlin ein großer Finanzierer ist, sondern auch bundesweit, ich glaube, viertgrößter Immobilienfinanzierer ist. Ich weiß es aus Gesprächen mit der Berliner Volksbank; ich weiß es aus Gesprächen mit anderen Berliner Instituten. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden wir abwarten. Dann werden wir sie zu bewerten haben. Aber noch einmal, ich habe es zum Ausdruck gebracht: Eine jetzt schon zu verzeichnende unmittelbare Wirkung ist nicht zu erkennen. Wir sehen aber, dass man sehr genau darauf schaut, wie sich die politischen Verhältnisse in Berlin entwickeln, und natürlich auch die Risikobewertungen entsprechend anpassen wird.
