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Dr. Ina Czyborra

18.06.2026 Sitzungen 19/88

Vielen Dank! – Sie haben Verständnis dafür, dass wir uns zu Personaleinzelangelegenheiten hier selbstverständlich nicht öffentlich äußern. Es ist schon, sagen wir mal, ein interessanter Vorgang, wenn aus Stellenbesetzungsverfahren und Personalvorgängen in der Presse berichtet wird oder vermeintlich aus diesen Vorgängen berichtet wird. Das ist sehr interessant, und wir können uns selbstverständlich dazu nicht äußern. Ich habe es aber eben beschrieben. Der Umfang dessen, was diese Stelle zu leisten hat, ist ausführlich erarbeitet und beschrieben worden. Selbstverständlich geht es hier vorrangig darum, unsere Hochschulen für jüdische Hochschulangehörige, aber auch alle, die unsere Hochschulen besuchen, für alle, die dort Opfer oder Ziel von Antisemitismus werden, zu sicheren Räumen zu machen und dazu alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Dafür gibt es eben auf der einen Seite das Ordnungsrecht, Repressionen und das aktive Schaffen von Sicherheit, aber da gibt es natürlich auch die Frage, wie wir Antisemitismus so verständlich machen können, dass er erkannt wird, dass verstanden wird, worum es sich bei Antisemitismus handelt, wie wir ihn erkennen und wie wir dann auch in einem Raum Hochschule aktiv dagegen arbeiten können. All diese Aufgaben sind wichtig, damit unsere Hochschulen sichere Räume nicht nur für jüdische Studierende werden, sondern für alle Jüdinnen und Juden oder auch Menschen aus Israel, Menschen aus aller Welt, die so gelesen werden, damit das eben sichere Räume sind und der Diskurs dort ohne Antisemitismus stattfinden kann.

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