Cornelia Seibeld
Frau Senatorin Günther-Wünsch, bitte schön! Senatorin Katharina Günther-Wünsch (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Abgeordnete! Ich habe gerade schon gesagt, dass es in den kommenden Wochen und Monaten, vielleicht auch Jahren, wenn es um die Nachwuchskolleginnen und -kollegen geht, darum gehen muss, dieses Berliner Bildungsprogramm mit Inhalten zu füllen. Wir haben also sowohl neue Dokumentationsverfahren, allen voran unser BeoKiz-Verfahren, das zur Sprachstandserhebung und Dokumentation dient, wo wir nicht nur Fortbildungsangebote, sondern auch gestern und heute die digitale Variante das erste Mal vorstellen – – Das heißt, wir wollen künftig, das hatte ich eingangs gesagt, auch in diesen Bereichen die Arbeitsweise unserer Kolleginnen und Kollegen in der frühkindlichen Bildung erleichtern. Wir wollen da tatsächlich auch innovativ vorangehen. Wir haben gleichzeitig aber auch ein Curriculum zur Sprachbildung im frühkindlichen Bereich im SFBB, also unserem Fort- und Weiterbildungsinstitut für Erzieherinnen und Erzieher, aufbereitet. Wir haben gleichzeitig – und ich bin da auch dem Parlament immer wieder sehr dankbar – natürlich immer noch das Thema der Personalschlüsselverbesserung in unseren Kitas, wo alle Träger und Verbände sehr intensiv dabei sind, auch diese Personalschlüsselverbesserung jetzt in jeder einzelnen Kita umzusetzen. Sie wissen um die demografische Entwicklung im Land Berlin. Da sind jetzt viele Gespräche notwendig, um das Personal dementsprechend zu steuern. Das sind aber alles Maßnahmen, die darauf einzahlen, sowohl die Betreuungssituation für die Berliner Familien zuverlässiger zu gestalten als insbesondere auch die Qualität unserer frühkindlichen Bildung deutlich zu stärken, damit wirklich jedes Kind am Ende seiner Kitazeit die bestmöglichen Voraussetzungen und Chancen beim Übergang in die Schule hat.
