Cornelia Seibeld
Frau Senatorin, bitte schön! Bürgermeisterin Franziska Giffey (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe): Sehr geehrter Herr Taschner! Ich möchte nicht vorgreifen, aber Sie wissen, dass wir in der BEW seit der Übernahme in Landeshand – und das sind mittlerweile zwei Jahre, in denen wir intensiv daran arbeiten – , das, was Vattenfall in Sachen Dekarbonisierungsfahrplan vorgelegt hat, überarbeiten. Wir haben den Dekarbonisierungsfahrplan in den letzten zwei Jahren komplett überarbeitet, komplett umgestaltet. Wir werden dazu demnächst – und das ist auch verabredet – eine ausführliche Information im Parlament und in den Ausschüssen geben. Das Thema der Holzkraftwerke, das Sie ansprechen, ist eines, das Gegenstand der Auseinandersetzung war. Wir haben dort eine grundlegende Entscheidung getroffen, die sich von dieser Entwicklung, die von Vattenfall angepeilt war, wegbewegt. Wir werden darüber zeitnah informieren. Ich kann Ihnen aber sagen: Es gibt Alternativen. Wir werden sie nutzen, und wir haben einen Dekarbonisierungsfahrplan, der das Unternehmen wirklich zukunftsfähig nach vorne bringt, wo wir gemeinsam mit anderen Landesunternehmen zusammenarbeiten und die Investitionen in die Nutzung von Windenergie, Solarenergie, Geothermie – – Auch das Thema Wasserstoff wird im Fokus stehen und wird natürlich auch der Kernpunkt dieses Dekarbonisierungsfahrplans sein – nicht das Thema der Holzkraftwerke.
