Cornelia Seibeld
Frau Senatorin Günther-Wünsch, bitte schön! Senatorin Katharina Günther-Wünsch (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Abgeordnete! Die Senatsverwaltung hat nach Bekanntwerden des Vorfalls im Rahmen ihrer dezentralen Bezirksaufsicht umgehend Informationen vom Bezirk angefordert, und im Rahmen des LOG BE übt die SenBJF alle damit möglichen Mittel zur Aufklärung dieses schrecklichen Falls aus. Außerdem hat die SenBJF eine Fallkonferenz am 18. März mit Vertretern des Bezirks, des benachbarten Mädchentreffs sowie der Berliner Polizei durchgeführt. Diesem konsequenten Einsatz der SenBJF ist es auch zu verdanken, dass auf Wunsch der Eltern zum Schutz der Schwester eine Umschulung umgesetzt wurde. Gleichzeitig haben wir seit dieser Woche alle Jugendfreizeiteinrichtungen, egal ob kommunal oder öffentlich, angefragt und um Vorlage und Vorhandensein ihrer Kinderschutzkonzepte gebeten. Die ersten Rückmeldungen sind da. Sobald eine vollständige Rückmeldung aller Jugendfreizeiteinrichtungen – es handelt sich im Land Berlin um ungefähr 400 – vorliegen, werden wir auch daraus die notwendigen Rückschlüsse ziehen. – Vielen Dank! [Beifall bei der CDU]
