Cornelia Seibeld
Herr Senator Evers, bitte schön! Bürgermeister Stefan Evers (Senatsverwaltung für Finanzen): Vielen herzlichen Dank! – Selbstverständlich ist uns allen bewusst, nicht nur dem Land Berlin, sondern auch allen anderen Beteiligten, einschließlich der Flughafengesellschaft und ihrer Partner, dass es sich beim Betrieb des Flughafens um kritische Infrastruktur handelt und entsprechend ein hohes Schutzniveau anzulegen ist. Umso wichtiger ist, dass die Schwachstellen in der Softwarearchitektur jetzt aufgedeckt werden, dass die richtigen Schlussfolgerungen für die Zukunft so gezogen werden, dass sich ein vergleichbarer Fall nicht wiederholen kann. Ich vermute mal, dass es hier nicht nur einen Austausch zwischen Berlin und dem Flughafen, sondern auf internationaler Ebene auch zwischen den anderen Betroffenen gibt. Wir haben noch eine Betroffenheit auf ganz anderen Flughäfen erlebt. Auch hier findet jetzt ein sehr enger und regelmäßiger Austausch statt, um sicherzustellen, dass die richtigen Schwachstellen adressiert und so abgedichtet werden, dass sich Vergleichbares in der Zukunft nicht wiederholen kann. Ich denke, der Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, insbesondere im Bereich der Cybersicherheit erstens immer auf der Höhe der Zeit und zweitens Angreifern möglichst immer einen Schritt voraus zu sein. Dort gibt es offensichtlich noch Steigerungspotenzial, und insofern ist es gut und richtig, dass nicht nur Berlin, sondern die Flughafengesellschaft darüber hinaus mit allen anderen Betroffenen und den für den Schutz kritischer Infrastruktur Verantwortlichen im Austausch steht, um sicherzustellen, dass vergleichbare Attacken künftig ausgeschlossen sind, jedenfalls keine Aussicht auf Erfolg haben.
