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Carsten Ubbelohde

AfD 02.07.2025 Sitzungen 19/69

Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Berliner! Die psychische Gesundheit unserer Kinder geht uns alle an, denn Kinder sind unsere Zukunft. Doch leider ist es nicht gut um sie bestellt, und ich sage offen, warum: Unsere Gesellschaft an sich ist krank. Sie hat den Glauben an sich selbst, an eine gute Zukunft und an die Werte verloren, die diese Gesellschaft zusammenhalten. [Beifall bei der AfD] Sie ist geprägt durch eine seit Langem grassierende linksgrüne, das Land und seine Identität selbstzerstörende Politik. [Torsten Schneider (SPD): Ooh! – Benedikt Lux (GRÜNE): Was?] Unsere Kinder leiden darunter, und das ist kein rein medizinisches Problem, das man mit Tabletten oder einer ehrenamtlichen Stelle, wie es die CDU vorschlägt, lösen kann. Es ist ein generelles Problem dieser Zeit, das mit immer mehr Psychiatern, weiteren Runden Tischen und neuen Beauftragten keinesfalls gelöst werden wird; ganz offensichtlich, denn was gibt es nicht schon alles? – Landesgesundheitskonferenz, Aktionsprogramm Gesundheit, Klasse2000, Dick & Dünn, einen Landesbeauftragten für psychische Gesundheit und vieles mehr. Und? – Die psychischen Auffälligkeiten wachsen zweistellig. Dann noch auf die Idee zu kommen, ein Landesarzt würde fehlen, zeugt von fehlendem Realitätssinn und stellt einen Offenbarungseid dar. Schauen wir uns an, was unsere Kinder belastet! Die Coronamaßnahmen beispielsweise haben tiefe Wunden hinterlassen, bis heute. Monatelange Schulschließungen, Maskenpflicht, Isolation, das hat Kinder von ihren Freunden, ihrem Spiel und ihrer Entwicklung abgeschnitten. [Beifall bei der AfD] Studien zeigen, Depressionen, Angststörungen und Suizidgedanken bei Jugendlichen sind seitdem dramatisch gestiegen. Wir haben sie im Stich gelassen, statt sie zu schützen. Sie, die anderen, mehr oder weniger linken Parteien in diesem Haus tragen dafür die politische Verantwortung. [Beifall bei der AfD] Hinzu kommt die Frühsexualisierung durch fragwürdige Lehrpläne, absurde Genderideologie und abwegige sexualisierte Inhalte in Schulen und Medien. Kinder werden aufs Neue mit Themen konfrontiert, die sie überfordern, statt sie in ihrer kindlichen Unbeschwertheit zu belassen. Das zerstört ihre Seele. Sie tragen auch dafür die Verantwortung. Das Problem liegt nämlich tief. Es ist keine Frage von mehr Ärzten oder Therapeuten. Wir haben schon jetzt zu viele Beauftragte, die mit sinnlosen Berichten und Gutachten beschäftigt sind, ohne wirklich zu helfen. [Beifall bei der AfD] Es ist keine Frage von anderen Strukturen, keine Frage von mehr öffentlichen Stellen. Nein, es geht um den Rückhalt, den Kinder und ihre Familien brauchen. Die psychische Gesundheit von Kindern hängt davon ab, dass sie in einer stabilen, vertrauensvollen Umgebung aufwachsen. [Zuruf von Sebastian Scheel (LINKE)] Dazu gehören auch Zeit und Achtsamkeit, die sie in ihrer Familie, in ihrem sozialen Umfeld erfahren. [Zuruf von Sebastian Scheel (LINKE)] Wie oft sehe ich Eltern mit ihren Kindern zusammensitzen, und jeder tippt in sein Handy, anstatt sich miteinander zu beschäftigen! [Katina Schubert (LINKE): So geht es also bei Ihnen zu Hause zu!] Eine stabile Psyche hängt aber auch davon ab, dass Kinder und Jugendliche Verlässlichkeit und Sicherheit in der Gesellschaft insgesamt wahrnehmen. Die ist zweifelsfrei nicht mehr gegeben. Diese Gesellschaft ist gespalten. Das spüren auch unsere Kinder. Dafür tragen wiederum Sie die Verantwortung. [Beifall bei der AfD – Zuruf von Sebastian Scheel (LINKE)] Wo sind Rückhalt und das Bekenntnis zu Familien als Keimzellen einer gesunden Gesellschaft? Eltern sind überfordert, weil sie neben vielfältigen Pflichten und Belastungen kaum noch Zeit für ihre Kinder haben. Entlastung und Unterstützung vonseiten der Politik? – Fehlanzeige! Existenzängste, gesellschaftliche Verwerfungen durch eine ungezügelte Migration und allgemeines Staatsversagen verstärken diese Überforderung. [Benedikt Lux (GRÜNE): Ah! – Zuruf von der LINKEN: Darauf haben wir gewartet!] Wo soll der notwendige Halt von Kindern und Jugendlichen denn herkommen, [Benedikt Lux (GRÜNE): Bestimmt nicht von Ihnen!] wenn bereits die Gesellschaft ihre Werte, ihren Halt und Kinder mit Orientierungslosigkeit allein lässt? [Beifall bei der AfD – Zuruf von Lars Düsterhöft (SPD)] Wo soll Zuversicht herkommen, wenn ein desolates Bildungssystem Chancen verbaut, statt sie zu fördern? Kinder werden zu häufig indoktriniert und ihre Entwicklung zu eigenständigen, selbstbewussten und klugen Mitbürgern behindert. [Zuruf von Sebastian Scheel (LINKE)] Auch hier liegt die Verantwortung bei der Politik. Schauen Sie alternativ in das aktuelle Programm der AfD! [Vereinzeltes Lachen bei der LINKEN] Wir stellen die richtigen Weichen. Wir brauchen keine weiteren Bürokraten, sondern eine Rückbesinnung auf das, was unsere Gesellschaft zusammenhält, ein Bekenntnis zu starken Familien und zu einer eigenen nationalen Identität. [Beifall bei der AfD – Zuruf von Sebastian Scheel (LINKE)] Kinder brauchen Vorbilder, Traditionen und das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die an sich glaubt, die an sie glaubt. Kinder wollen erfahren, woher sie kommen und worauf sie aufbauen können. Ohne dieses Fundament wachsen sie in einer Welt auf, die beliebig, unverbindlich ihnen letztendlich fremd ist, [Zurufe von Dr. Susanna Kahlefeld (GRÜNE) und Carsten Schatz (LINKE)] ja bedrohlich erscheint, und das macht sie krank. [Vereinzelter Beifall bei der AfD] Die AfD fordert deshalb: Statt uns in medizinische oder administrative Sackgassen zu verrennen, müssen wir die Wurzeln unserer Gesellschaft stärken. Ein letzter Satz: Schützen wir die Familie als Rückhalt mit besserer Kinderbetreuung, mehr Zeit für Eltern und weniger staatlicher Einmischung in die Erziehung! – Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit! [Beifall bei der AfD – Zuruf von Dr. Klaus Lederer (LINKE)]

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