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Cansel Kiziltepe

22.05.2025 Sitzungen 19/66

Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Vielen Dank, Herr Abgeordneter! Man kann Obdachlosigkeit nicht verdrängen. Wenn an einem Standort wie an einer Bahnvorfläche nicht erlaubt ist, dass sich obdachlose Menschen dort aufhalten dürfen, dann suchen sich die Menschen woanders einen Platz. Das heißt, das bleibt. Das ist eine gesellschaftliche Herausforderung, die wir in Berlin gemeinsam angehen und diesen Menschen helfen müssen. Man kann Armut nicht verdrängen. Man kann arme Menschen nicht verdrängen. Sie sind Teil unserer Gesellschaft. Ich habe hier verschiedene Maßnahmen genannt, die wir uns bei der Überwindung, Reduzierung von Obdachlosigkeit vorgenommen haben. Dazu gehört natürlich bezahlbarer Wohnraum. Wohnraum ist eine Mangelware in Berlin. Das werden wir als Senat anpacken. Dazu gehört, verschiedene Angebote zu machen. Das machen wir im Rahmen unserer Housing-first-Projekte. Sie wissen, dieses Pilotprojekt ist mittlerweile in dieser Regierung verstetigt und ausgebaut worden. Das war eine meiner Priorisierungen als Sozialsenatorin. Wir haben insbesondere in der Kältezeit im Winter eine gute Zusammenarbeit mit den Trägern, mit den LIGA-Verbänden, mit den Bezirken, um Menschen vor dem Kältetod zu schützen. Im Sommer wie gesagt die Hitzehilfe. Wir haben eine 24/7-Unterkunft, die wir auch in dieser Legislatur verstetigt haben, die europäisch finanziert war. Und wir unterstützen die Bezirke mit der gesamtstädtischen Unterbringung für wie gesagt, das ist jetzt keine Verantwortungsverlagerung – – Grundsätzlich sind die Bezirke für die Unterbringung von obdachlosen Menschen verantwortlich. Wir machen das hier gemeinsam mit den Bezirken, damit wir diesen Menschen, die es am nötigsten haben, auch helfen können.

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