Niklas Schenker
Da bin ich gespannt. – Dann komme ich langsam zum Schluss. Weil Sie darüber gesprochen haben: Frau Lompscher war so unbeliebt – ich darf Sie daran erinnern: Als wir in Berlin den Mietendeckel eingeführt haben, hat der Berliner Kurier sehr schön getitelt „Mieter, alle mal Lompscher knutschen“. [Beifall bei der LINKEN – Zuruf von der LINKEN: Huh!] Bei wem Frau Lompscher tatsächlich unbeliebt war, das war bei den dreisten Vermietern, bei den Immobilienkonzernen und bei den Miethaien, von denen wir jetzt leider sogar einen im Roten Rathaus sitzen haben. Das ist der Unterschied zwischen Ihnen und uns: Wir setzen uns für die Mieter ein, wir helfen auch konkret im Einzelfall. Sie schwadronieren hier von irgendwelchen schwarzen Schafen. Nein, es ist kein Problem mit Einzelfällen von Vermietern in Berlin. Wir haben ein strukturelles Problem, wir haben ein extremes Ungleichgewicht, wir haben ein Machtungleichgewicht, und deswegen brauchen wir endlich mal Leute hier, die was zu sagen haben in der Stadt, die das tatsächlich auch angehen wollen. Dazu gehören Sie leider nicht. Schade! [Beifall bei der LINKEN – Beifall von Julian Schwarze (GRÜNE) – Elif Eralp (LINKE): Richtig! – Zuruf von Steffen Zillich (LINKE)]
