Joe Chialo
Vielen Dank! – Herr Wesener, die Situation ist ungefähr so wie die, die wir dieses Jahr mit der B.L.O. erlebt haben, die sich mit einem Hilferuf an uns gewendet hat. Dort haben wir diesen Hilferuf angenommen: Ich erinnere mich noch, dass ich in dieser Runde auch erzählt habe, dass ich dem Bundesverkehrsminister einen Brief geschrieben habe. Das war ein Auslöser für weitere Gespräche. Es kam von der Deutschen Bahn dann ein Mietvertragsentwurf. Dieser Mietvertragsentwurf wurde von uns gemeinsam mit der Senatskanzlei und den Kolleginnen und Kollegen vor Ort besprochen. Danach haben wir uns darauf geeinigt, dass es eine Zahlung von 180 000 Euro geben muss, damit die Instandsetzungsmaßnahmen vorgenommen werden können. Nachdem die B.L.O. selbst 80 000 Euro aufgebracht hatte und wir dankenswerterweise durch die Lotto-Stiftung weitere 100 000 Euro aufgebracht haben, war es dann möglich, einen Standort, der Mitte des Jahres noch aufgegeben schien, zu retten. – Das ist erst einmal die gute Nachricht, wenn wir über Standorte und Künstlerstandorte reden. Wir reden hier von einem Areal mit 12 000 Quadratmetern, auf dem auch sehr viele Künstlerinnen und Künstler sind. Und mit genau dem gleichen Geist wollen wir hier vorgehen. Die Situation ist so, wie sie der Finanzsenator beschrieben hat, aber trotzdem werden wir selbstverständlich noch einmal eine Runde mit den Eigentümern drehen und herausfinden, ob es Möglichkeiten gibt, diesen Kulturstandort zu retten, durch welche Finanzierungsmöglichkeiten auch immer. Dem wollen wir uns stellen, weil wir es für wichtig halten, einen solch wertvollen Kulturstandort nicht einfach aufzugeben. Wir kämpfen dafür, wie wir es auch für die B.L.O. getan haben. – Danke schön! [Beifall von Robert Eschricht (AfD)]
