Cornelia Seibeld
Frau Senatorin! – Bitte schön! Senatorin Katharina Günther-Wünsch (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrter Herr Schmidt! Auch wenn ich mich wiederhole: Wir werden morgen nicht konkret sagen können, ob es zu Entlastungen kommt, aber wir werden über entlastende Maßnahmen sprechen müssen. Was ich in der Vergangenheit gesagt habe und auch jetzt sagen kann, ist, dass ein Schlüssel, wie ihn Verdi in der Vergangenheit gefordert hat, schlichtweg nicht möglich ist, weil er für das gesamte Kitasystem im Land Berlin 4 000 weitere Erzieherinnen und Erzieher benötigen würde, die schlichtweg nicht vorhanden sind. Das ist gar keine Debatte, die wir im haushälterischen Bereich führen müssen. Es sind schlichtweg die Fachkräfte nicht da, sodass ich sagen muss: Dieser Forderung, die in der Vergangenheit im Raum stand, wenn wir über Entlastungen für Erzieherinnen und Erzieher gesprochen haben, werden wir in diesem Umfang nicht Folge leisten können, was aber nicht bedeutet, dass wir nicht über andere Maßnahmen sprechen können. Wir haben auch in den letzten Jahren Maßnahmen ergriffen. Ich möchte noch einmal darauf hinweisen: Wir haben Mentorenstunden, Anleitestunden in das System gegeben. Wir haben Stunden für Verwaltungsunterstützung in das System gegeben. Wir haben den Quereinstieg erweitert, um tatsächlich auch noch mehr Fachkräfte für die frühkindliche Bildung zu bekommen. Das sind alles Maßnahmen, die angefangen haben zu greifen, die aber noch nicht im gänzlichen Umfang im System angekommen sind und bei denen man auch schauen kann, ob man sie eventuell ausbauen kann. Wir sind auch total offen für weitere Maßnahmen. Die Maximalforderung von Verdi ist schlichtweg nicht an der Realität zu messen. Deshalb kann ich jetzt schon sagen, dass es das in der Form so nicht geben kann. – Vielen Dank!
