Cornelia Seibeld
Frau Senatorin! Senatorin Katharina Günther-Wünsch (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie): Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Sehr geehrter Herr Simon! So wie ich gerade schon versucht habe, es zu formulieren: Ich gehe nicht davon aus, dass wir morgen alle Ergebnisse haben, aber wenn ich Ihnen sage, dass bei uns die Diakonie, der Deutsche Kitaverband, der Dachverband der Berliner Kinder- und Schülerläden, der Paritätische Wohlfahrtsverband, der Verband der Kleinen und Mittelgroßen Kitaträger, der Elternausschuss für die Kitas aus dem Land Berlin, Norman Heise, Verdi, GEW, bezirkliche Vertreter aus den Jugendämtern aus Neukölln, Spandau, Pankow und für die freien Träger auch die Fröbel-Gruppe und die Kita-Eigenbetriebe mit am Tisch sitzen, dann ist das Ziel dieses ersten Treffens morgen, dass wir eine Bestandsaufnahme machen und dass wir die unterschiedlichen Situationen beleuchten, dass wir aber auch die Perspektiven der unterschiedlichen Akteure einnehmen: Wie sehen eigentlich Bezirksämter mögliche Maßnahmen? Wie werden diese umgesetzt? Wie nehmen die Eltern die Situation wahr? Was wünschen sich die Eltern? Dann werden wir in weiteren Treffen herausfinden, was in der aktuellen Situation möglich ist. Ich habe in der Vergangenheit gesagt: Wir haben in Berlin eine demografische Entwicklung, die deutlich macht, dass wir das dritte Jahr in Folge weniger Kinder in den Kitas haben. Das ist auf der einen Seite zu bedauern. Ich freue mich eigentlich immer, wenn wir mehr Kinder haben. Auf der anderen Seite gibt uns das auch die Chance, dass wir an einzelnen Standorten, noch nicht flächendeckend, in eine entlastende Situation kommen. Diese Chance kann man auch nutzen, um zum Beispiel über Maßnahmen zu sprechen, die mit einer gewissen Perspektive greifen können. – Danke!
