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Dr. Manuela Schmidt

LINKE 06.06.2024 Sitzungen 19/49

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Natürlich: Musik ist so viel mehr als ein Hobby; sie ist wesentlicher Bestandteil von Bildung. Kinder, die Musik praktizieren, lernen auch in anderen Bereichen besser, sind aufmerksamer, denken schneller, sind resilienter für den Alltag, der für unsere Kinder ja doch immer größere Herausforderungen bereithält. Genau deshalb brauchen wir unsere kommunalen Musikschulen und braucht es gut ausgebildete Musikschullehrkräfte in ausreichender Zahl und mit der ihnen gebührenden Wertschätzung, denn die Musikschulen der Bezirke bieten Kindern und Jugendlichen genau das, was wichtig ist: musikalische Bildung, unabhängig vom Portemonnaie der Eltern. Schon hier ergibt sich für uns der erste Dissens zum Antrag der AfD: Wir wollen unsere kommunalen Musikschulen stärken. Gewinnorientierte Unternehmen adressieren ihre Angebote eben gerade nicht an den kleinen Geldbeutel. Oder wollen Sie hier mehr, als nur die Kinder und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien ausschließen? Will die AfD auch hier deutsche Identität verteidigen und Kulturpolitik grundsätzlich neu ausrichten, wie Sie das ja in einem Antrag der AfD-Bundestagsfraktion schon formulieren? Aber musikalische Bildung für Kinder und Jugendliche braucht eine verlässliche Basis, wie sie gewinnorientierte Unternehmen mit Sicherheit so nicht bieten können.

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