Carsten Ubbelohde
Lieber Herr Schulze! Sie sind doch eigentlich von einem ganz anderen Schlag. Sie haben es doch gar nicht nötig, hier so eine Performance abzuliefern. Das können Sie doch besser. Selbst Sie von der Linken können das besser. Sie wissen ganz genau, dass wir sehr detaillierte Vorschläge zum Thema Pflege haben, und zwar zur ambulanten und zur stationären Pflege. Die sind übrigens öffentlich. Sie haben hier ja sogar schon entsprechende Anträge zur Stärkung der ambulanten Pflege gehört. Sie habenauchschonsehrdezidierteVorschlägedazugehört. Um was es Ihnen hier geht, haben Sie aber sehr genau offenbart. Sie sprechen immer – das ist eine typische Taktik der Linken – von Hass und Hetze, dabei spiegeln SienurIhreigenesVerhaltenanderengegenüber. [BeifallbeiderAfD – ZurufvonElkeBreitenbach(LINKE)] Dasistdas,wasdieLinkekann.Das,wassieselberpraktiziert, spiegelt sie auf andere. Ihnen geht es nur darum, dass Sie sich ärgern, dass es eine Opposition gibt. Ihnen schwebt eine Volksdemokratie vor, wie Sie sie aus der DDRsowunderbarkennen. [BeifallbeiderAfD] DeswegenärgertesSie,dasseseineOppositiongibt,und Sie betrachten alles, was diese Opposition macht, entwederalsHetzeoderganzpauschal – unddasnervtübrigens die Menschen da draußen im Land genauso – als rechtsextremistisch und rechtsradikal. Billig! Das geht nicht mehr durch. Das lassendie Leutedraußen nicht mehr zu, undunserreichenSiedamitgarnicht. [BeifallbeiderAfD – VasiliFranco(GRÜNE):SoredenAutokraten!] PräsidentinCorneliaSeibeld: Dann hat der Kollege Schulze die Gelegenheit zur Erwiderung.
